FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,92 € | 264,60 € |
| 5 | 27,85 € | 250,67 € |
Das Zylinderrollenlager N313 -E-XL-M1-C3 von FAG bietet mit 65 mm Bohrung und 140 mm Außendurchmesser eine stabile Loslagerung für hohe Radialkräfte.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager N313 -E-XL-M1-C3 nimmt durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen hohe radiale Lasten auf. FAG fertigt diese Ausführung mit einem massiven Messingkäfig sowie vergrößerter radialer Lagerluft. Als offenes Wälzlager konzipiert, lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden. Die Bauform N zeichnet sich durch zwei feste Borde am Innenring aus, während der bordlose Außenring beidseitig abziehbar bleibt.
Konstruktionen mit reiner Radialbelastung und axialen Wellendehnungen bilden das Haupteinsatzgebiet für diese Bauform. Da der Außenring keine Borde besitzt, ermöglicht die Lagerstelle einen zwangfreien Längenausgleich direkt im Wälzkörperbereich. Typische Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau bei Wellenführungen mit Loslagerfunktion. Der solide Messingkäfig widersteht auch starken Beschleunigungen, während der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad breite thermische Bedingungen abdeckt.
Die Kombination aus dem Kennzeichen M1 und der Lagerluftgruppe C3 empfiehlt sich für anspruchsvolle Einbausituationen. Der Messingkäfig führt die Zylinderrollen präzise und eignet sich besonders für Schwingungen oder thermische Belastung. Durch die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht das Bauteil Wärmedehnungen zwischen Innen- und Außenring aus. Zudem verringert diese Lagerluftklasse das Risiko eines radialen Verspannens, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse montiert werden.
Zwei feste Borde am Innenring und ein bordloser Außenring charakterisieren die Bauform N. Dadurch fungiert das Lager als reines Loslager, bei dem der Außenring von beiden Seiten abziehbar bleibt. Diese Konstruktion gleicht axiale Längenänderungen der Welle direkt innerhalb des Lagers reibungsarm aus.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 33 mm entspricht das Bauteil standardisierten Hauptabmessungen. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in genormte Lagergehäuse.
Das Nachsetzzeichen M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig. Im Vergleich zu Käfigen aus Stahlblech zeichnet sich der Messingwerkstoff durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften sowie Beständigkeit gegenüber Schwingungen und dynamischen Belastungen aus.
Die Lagerluftklasse C3 bietet eine größere radiale Lagerluft als die Normalausführung PN. Dies empfiehlt sich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder stramme Passungen gewählt werden, welche das radiale Lagerspiel nach dem Aufpressen verengen.
Mit einer Spanne von -30 bis +150 Grad deckt das Lager thermische Betriebsbedingungen im Maschinenbau ab. Innerhalb dieser Grenzwerte bleiben Werkstoff und Gefüge formstabil, sodass das Bauteil sowohl bei Kälte als auch bei betriebsbedingter Erwärmung einsetzbar ist.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung extern über die umgebende Gehäusekonstruktion. Je nach Anforderung und Drehzahl eignen sich Industrieöle oder Wälzlagerfette, wobei die offene Bauform eine rasche Durchströmung mit Schmierstoff ermöglicht.
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