FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 47,78 € | 907,72 € |
| 3 | 95,56 € | 859,94 € |
Das Zylinderrollenlager NU2322 -E-XL-M1-C3 von FAG nimmt mit 110 mm Bohrung hohe Radiallasten auf und ermöglicht axialen Längenausgleich als Loslager.
Das Zylinderrollenlager NU2322 -E-XL-M1-C3 von FAG ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit den Hauptabmessungen 110 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 80 mm Breite nimmt das Bauteil hohe radiale Kräfte auf. Der integrierte Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen zwischen den Borden des Außenrings. Da der Innenring keine Borde besitzt, lässt sich dieser beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage beider Lagerringe erleichtert.
Die Ausführung kommt an Lagerstellen zum Tragen, die reine Radialbelastungen aufnehmen und axiale Verschiebungen der Welle ausgleichen müssen. Durch die Bauform NU fungiert das Lager als reines Loslager. Thermisch bedingte Längenänderungen der Welle treten dadurch zwangfrei innerhalb der Laufbahn auf, ohne axiale Verspannungen im Gehäuse hervorzurufen.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen M1 verfügt über einen massiven Messingkäfig, der mechanische Belastungen und Schwingungen aufnimmt. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 bietet zusätzlichen Spielraum bei betriebsbedingter Erwärmung oder bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Als offene Bauform ohne Dichtscheiben erfordert das Lager eine externe Schmierstoffversorgung sowie bauseitige Gehäusedichtungen.
Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Baubreite von 80 mm. Durch diese breite Bauart stehen großflächige Kontaktflächen zur Verfügung, um hohe radiale Traglasten im industriellen Dauerbetrieb aufzunehmen.
Die Bauform NU kennzeichnet ein Lager mit zwei festen Führungsborden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich dadurch beidseitig herausnehmen. Die Konstruktion dient als reines Loslager, wodurch sich axiale Längenänderungen der rotierenden Welle im Betrieb zwangfrei ausgleichen.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Dieser Spielraum trägt dazu bei, thermisch bedingte Dehnungen im Betrieb oder Überdeckungen fester Passungen aufzunehmen, damit das Lager auch bei Temperaturanstieg frei von radialen Verspannungen abrollt.
Das Nachsetzzeichen M1 steht für einen massiven Messingkäfig. Dieser Käfigtyp eignet sich für Anwendungen mit starken Vibrationen oder wechselnden Beschleunigungskräften. Messing bietet zudem günstige Reibungseigenschaften, was die Führung der Rollen bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen unterstützt.
Die offene Ausführung besitzt keine integrierten Dichtungen und keine Schmiernut am Außenring. Vor der Inbetriebnahme ist eine Schmierstoffversorgung mit Fett oder Öl über die Anschlusskonstruktion erforderlich. Externe Dichtelemente an der Gehäusekonstruktion schützen die Laufbahnen vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Dieser Spielraum wird durch die Materialeigenschaften der Lagerringe sowie den temperaturbeständigen Messingkäfig abgedeckt. Die gewählte Schmierung sollte für den jeweiligen Einsatzbereich entsprechend temperaturfest ausgelegt sein.
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