NUP2307 -E-XL-TVP2-C3 Zylinderrollenlager von FAG
NUP2307 -E-XL-TVP2-C3 Zylinderrollenlager von FAG

FAG

Zylinderrollenlager FAG NUP2307 -E-XL-TVP2-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
31 mm
Rollenreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Polyamidkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Nut/Schmierbohrung
Bauform
Festlager
Temperaturbereich
-30 bis +120 °C
Gewicht
0,749 kg
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Zylinderrollenlager FAG NUP2307 -E-XL-TVP2-C3
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Zylinderrollenlager FAG NUP2307 -E-XL-TVP2-C3

Das Zylinderrollenlager NUP2307 -E-XL-TVP2-C3 von FAG dient als Festlager mit den Abmessungen 35x80x31 mm zur Übertragung hoher radialer Belastungen.

Das einreihige Zylinderrollenlager NUP2307 -E-XL-TVP2-C3 von FAG ist als Festlager konstruiert. Durch zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord und eine lose Bordscheibe am Innenring führt diese Ausführung die Welle in beiden axialen Richtungen. Gleichzeitig nimmt der Linienkontakt der zylindrischen Rollen ausgeprägte Radialkräfte auf. Das offene Lager besitzt einen Außenring ohne Schmiernut sowie Schmierbohrung und entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.

In welchen Lagerungsanordnungen wird das Festlager NUP2307 -E-XL-TVP2-C3 eingesetzt?

Dieses Festlager kommt dort zum Einsatz, wo Konstruktionen neben starken Querkräften auch wechselnde Axialkräfte abstützen müssen. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Wälzkörper nimmt das Bauteil hohe Stoßbelastungen und dynamische Radialkräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich in starren Wellenlagerungen und anspruchsvollen Antriebssträngen, in denen neben hohen Querkräften eine formschlüssige axiale Führung der Welle erforderlich ist.

Was bedeuten die Merkmale Polyamidkäfig und C3-Lagerluft?

Das Nachsetzzeichen TVP2 kennzeichnet einen massiven Käfig aus Polyamid, der für einen geräuscharmen Lauf sowie ein geringes Trägheitsmoment sorgt. Die Kennzeichnung C3 definiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalgruppe. Dieses zusätzliche Radialspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring zuverlässig aus. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Als offenes Lager erfordert die Ausführung eine Schmierstoffversorgung über die Umgebungskonstruktion.

Welche Funktion erfüllt die NUP-Bauform bei Zylinderrollenlagern?

Die NUP-Ausführung besitzt zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord und eine lose Bordscheibe am Innenring. Dadurch fungiert das Lager als vollwertiges Festlager. Es nimmt radiale Lasten auf und fixiert die Welle gleichzeitig in beiden axialen Richtungen formschlüssig im Gehäuse.

Welche Maße hat das Zylinderrollenlager NUP2307 -E-XL-TVP2-C3?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Breite von 31 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in vorgegebene Gehäusebohrungen und Lagersitze.

Warum ist die leicht erhöhte Lagerluft C3 sinnvoll?

Die Ausführung C3 bietet ein größeres Radialspiel als Lager der Normalgruppe. Bei Erwärmung im Betrieb dehnen sich Welle und Innenring oft stärker aus als der Außenring. Die leicht erhöhte Lagerluft wirkt einer radialen Verspannung der Zylinderrollen entgegen und mindert dadurch Reibung sowie Verschleiß.

Welche Vorteile bietet der Polyamidkäfig TVP2?

Der Käfig aus Polyamid zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, elastische Eigenschaften und eine gute Dämpfung gegen Schwingungen aus. Dadurch begünstigt er einen vibrations- und geräuscharmen Lauf der Wälzkörper. Zu beachten ist dabei der zulässige Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius.

Wie wird das offene Zylinderrollenlager geschmiert?

Da dieses offene Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, gelangt Schmierstoff ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Die Schmierung erfolgt abhängig von der Konstruktion über Fett oder Öl im umschließenden Maschinengehäuse. Die Dichtwirkung gegen Schmutz und Feuchtigkeit muss die Anschlusskonstruktion übernehmen.

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