FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 22,10 € | 419,96 € |
| 5 | 44,20 € | 397,86 € |
Das Zylinderrollenlager NU319 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit 95x200x45 mm hohe radiale Tragfähigkeit als Loslager mit robustem Messingkäfig.
Das Zylinderrollenlager NU319 -E-XL-M1A-C3 von FAG ist ein einreihiges Radial-Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen nimmt dieses Wälzlager sehr hohe radiale Kräfte auf. Der Innenring besitzt keine Borde und lässt sich beidseitig herausnehmen, wodurch das Lager als reines Loslager fungiert und Längenänderungen der Welle im Betrieb zwangfrei ausgleicht. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Loslager kommt in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Belastungen auftreten und thermisch bedingte Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Da diese Bauform keine axialen Kräfte aufnehmen kann, erfolgt die Montage typischerweise in Kombination mit einem separaten Festlager auf der Gegenseite. Die Ausführung als offenes Lager erlaubt dabei eine flexible Zufuhr von Schmierstoff über das Gehäuse.
Der außenbordgeführte Messing-Massivkäfig begünstigt eine hohe mechanische Stabilität bei Vibrationen, Stoßbelastungen oder Beschleunigungen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 bietet zusätzlichen radialen Spielraum, falls betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen zu einer Verengung des Lagerspiels führen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Da der Außenring weder über eine Schmiernut noch über Schmierbohrungen verfügt, erfolgt die Schmierung konstruktiv über den Gehäuseraum.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 45 mm auf. Diese Maße bilden die primäre Grundlage für die Passungsauslegung auf der Welle und im Gehäuse.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch nimmt das Bauteil ausschließlich radiale Kräfte auf. Axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse werden unmittelbar im Lager ausgeglichen, ohne dass verspannende Axialkräfte auf die Wälzkörper wirken.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Zylinderrollen und Laufbahn mindert das Risiko von Verspannungen, falls feste Wellen- oder Gehäusepassungen den Innenring aufweiten oder Temperaturdifferenzen im Betrieb zu einer ungleichmäßigen Wärmeausdehnung führen.
Die Kennzeichnung M1A steht für einen Massivkäfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Der Werkstoff Messing bietet eine hohe Festigkeit und verhält sich unempfindlich gegenüber Stoßbelastungen oder Schwingungen. Die Außenbordführung stabilisiert den Käfig auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Da dieses Produkt ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, muss die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Der Außenring hat keine eigene Schmierbohrung. Die Versorgung mit geeignetem Schmieröl oder Wälzlagerfett geschieht daher direkt über den Gehäuseraum innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad.
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