FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,21 € | 231,95 € |
| 5 | 24,41 € | 219,75 € |
Das Vierpunktlager QJ314 -MPA von FAG Wälzlager mit 70 mm Bohrung nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf schmalem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ314 -MPA ist ein spezielles Radial-Kugellager, dessen Laufbahngeometrie axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnimmt. Als offenes Lager konzipiert, bietet die Konstruktion mit 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite eine kompakte Lösung für Wellenlagerungen mit eng begrenztem Einbauraum. Das Bauteil von FAG Wälzlager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und arbeitet mit normaler Radiallagerluft.
Dieser Lagertyp eignet sich vorwiegend für Einbausituationen, in denen überwiegend axiale Kräfte aus zwei Richtungen aufgenommen werden müssen und zweireihige Schrägkugellager zu viel axialen Bauraum beanspruchen würden. In entsprechenden Konstruktionen fungiert das Lager oft als reines Axiallager neben einer separaten Radiallagerung. Durch den Verzicht auf Haltenuten im Außenring stützt sich der Außenring gleichmäßig im Gehäuse ab, während der geführte Messingkäfig für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen ausgelegt ist.
Die Bauform mit geteiltem Innenring erlaubt es, eine größere Anzahl an Wälzkörpern einzubringen, was die axiale Belastbarkeit gezielt begünstigt. Die Komponenten sind nicht selbsthaltend aufgebaut: Der Außenring samt Kugelkranz sowie die beiden Innenringhälften lassen sich separat auf Welle und Gehäuse montieren. Da die Ausführung offen bleibt, können Schmierstoffart und Nachschmierintervalle flexibel an die jeweiligen Einsatzbedingungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad angepasst werden.
Das einreihige Wälzlager besitzt Berührungslinien, die im Schnitt vier Punkte bilden. Dadurch nimmt die Konstruktion axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und beansprucht axial weniger Bauraum als zwei getrennte Schrägkugellager.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Diese standardisierten Anschlussmaße ermöglichen einen präzisen Sitz auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
Das Nachsetzzeichen MPA kennzeichnet einen massiven Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus, was bei hohen Beschleunigungen sowie anspruchsvollen Schmierbedingungen von Vorteil ist.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad vorgegeben. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Lagerringe und der Messingkäfig ihre formstabile Geometrie für den zuverlässigen Lauf bei.
Als offenes Lager ausgelegt, erlaubt das Bauteil eine flexible Schmierung über den betrieblichen Öl- oder Fettkreislauf. Gleichzeitig verringert das Fehlen schleifender Dichtungen die Eigenreibung im Betrieb.
Die normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle unter normalen Betriebsbedingungen frei dreht.
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