FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,42 € | 122,00 € |
| 20 | 12,84 € | 115,58 € |
Das Vierpunktlager QJ310 -MPA von FAG nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei kompakten Abmessungen von 50x110x27 mm auf.
Dieses offene Vierpunktlager QJ310 -MPA verbindet eine platzsparende Bauform mit der Eigenschaft, kombinierte Lasten mit überwiegendem Axialanteil zu führen. FAG fertigt diese Ausführung mit einem geteilten Innenring und einem geführten Messingkäfig. Durch die Geometrie der Laufbahnen berühren die Wälzkörper unter reiner Axiallast die Ringe in zwei Punkten, während radiale Kräfte über Vierpunktkontakt übertragen werden. Das Bauteil verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Konstrukteure setzen diese Bauform vor allem dort ein, wo beidseitig wirkende axiale Führungskräfte auf engem Bauraum aufgenommen werden müssen. Häufig arbeitet das Bauteil als reines Axiallager neben einem separaten Radiallager. Bei axialer Fixierung ohne radiale Abstützung im Gehäuse übernimmt es gezielt Schubkräfte in beide Richtungen. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad erlaubt den Einsatz in anspruchsvollen thermischen Industrieumgebungen.
Der geteilte Innenring ermöglicht eine höhere Anzahl an Kugeln und vereinfacht die Montage. Da Vierpunktlager nicht selbsthaltend aufgebaut sind, lassen sich Außenring samt Kugelkranz und die beiden Innenringhälften getrennt montieren. Beim Einbau müssen die Innenringhälften axial fest gegeneinander verspannt werden, um den vorgesehenen Kontaktwinkel und die einwandfreie Funktion zu erzielen. Da keine Dichtungen integriert sind, wird das Lager üblicherweise in geschlossenen, extern geschmierten Gehäusen betrieben.
Ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Mit den Abmessungen 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite beansprucht es weniger Bauraum als eine zweireihige Lageranordnung.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil durch die Laufbahn und hält sie auf Abstand. Messing zeichnet sich durch Festigkeit sowie gute Gleiteigenschaften aus und eignet sich für erhöhte Betriebstemperaturen.
Die normale Lagerluft beschreibt das definierte radiale Spiel des Lagers im Auslieferungszustand nach Normvorgabe. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen der Lagerringe und unter regulärer Betriebserwärmung ein funktionsgerechtes Betriebsspiel erhalten bleibt.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze der gesamten Lagerstelle sind neben den Lagerringen auch die thermischen Eigenschaften des verwendeten Schmierstoffs.
Als offene Lagerausführung ist das Bauteil für geschlossene Systeme wie ölgeschmierte Getriebegehäuse konzipiert. Konstruktionen mit externen Dichtungen ermöglichen zudem eine bedarfsgerechte Nachschmierung und den Betrieb bei höheren Umfangsgeschwindigkeiten als berührende Dichtlippen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Dies bezeichnet die genormte Standard-Genauigkeitsklasse für Maß- und Laufflächen, die in Industrieanwendungen des allgemeinen Maschinenbaus üblich ist.
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