FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 87,47 € | 787,12 € |
Das Vierpunktlager QJ228 -N2-MPA von FAG bietet mit 140x250x42 mm, Messingkäfig und Haltenuten eine belastbare Lösung für beidseitig wirkende Axialkräfte.
Das Vierpunktlager QJ228 -N2-MPA von FAG Wälzlager nimmt vorrangig hohe Axialkräfte aus beiden Richtungen auf und benötigt dabei wenig axialen Bauraum. Durch die spezifische Laufbahngeometrie berühren die Wälzkörper die Ringe unter Last definiert, was eine präzise Führung der Welle unterstützt. Als offenes Lager mit Messingkäfig eignet sich diese Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Fertigung erfolgt in der Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Der Einsatz erfolgt vor allem dort, wo hohe axiale Kräfte in wechselnder Richtung auftreten und zweireihige Lagerungen zu viel axialen Bauraum beanspruchen würden. Typische Einsatzbereiche sind Getriebe oder kombinierte Lagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt. Durch die Auslegung als reines oder überwiegendes Axiallager führt die Konstruktion Bauteile in Längsrichtung, sofern der Außenring im Gehäuse radial freigestellt montiert wird.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Wälzkörpern, was die axiale Tragfähigkeit der Lagerstelle steigert. Zudem erleichtert diese Bauart die Montage, da Außenring und Innenringhälften getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse gefügt werden können. Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Passende Haltestifte greifen in diese Nuten ein und sichern den Außenring gegen ein Mitdrehen bei wechselnden Lastzuständen.
Als axial hoch belastbare Bauform nimmt die Konstruktion Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung besitzt einen geteilten Innenring, einen Messingkäfig sowie zwei Haltenuten im Außenring. Mit den Abmessungen von 140 mm Bohrung, 250 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite beansprucht sie weniger axialen Bauraum als zweireihige Schrägkugellager.
Die um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen zur formschlüssigen Fixierung gegenüber dem Gehäuse. Greifen Sicherungsstifte in diese Aussparungen ein, bleibt der Außenring gegen unbeabsichtigtes Verdrehen gesichert. Das ist vor allem wichtig, wenn das Lager mit radialem Spiel als reines Axiallager verbaut wird.
Der geteilte Innenring erlaubt das Einbringen einer maximalen Kugelanzahl bei der Fertigung. Dadurch erhöht sich die Tragfähigkeit für axiale Beanspruchungen. Ein weiterer konstruktiver Nutzen liegt in der Montagefreundlichkeit: Außenring mit Kugelkranz und die separaten Innenringhälften lassen sich nacheinander auf Welle und Gehäusesitz aufbringen.
Ausgelegt ist die Konstruktion für einen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verbaute Messingkäfig behält auch bei erhöhten Temperaturen seine Formstabilität. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Schmierstoffauswahl und Gehäuseabdichtung exakt auf die herrschenden Betriebstemperaturen abgestimmt werden.
Gefertigt wird die Ausführung mit normaler Radiallagerluft und entspricht den Standardgrenzwerten der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN (vergleichbar mit ABEC 1). Damit erfüllt das Lager übliche Anforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit im Maschinenbau, ohne dass Sonderpassungen für engere Toleranzklassen erforderlich sind.
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