FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,41 € | 159,81 € |
| 20 | 16,82 € | 151,40 € |
Das Vierpunktlager QJ214 -MPA von FAG nimmt beidseitige Axialkräfte bei schlanker Bauform und den Abmessungen 70x125x24 mm auf.
Das Vierpunktlager QJ214 -MPA von FAG ist ein einreihiges Radial-Kugellager, das durch seine spezielle Laufbahngeometrie axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnimmt. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 24 mm beansprucht dieses Wälzlager geringen axialen Bauraum. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, lässt sich das Schmiermittel passend zum jeweiligen Betriebszustand frei wählen.
Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo axiale Kräfte in wechselnder Richtung auftreten und eine definierte Wellenführung erforderlich ist. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit vorrangig axialer Beanspruchung. Häufig wird das Vierpunktlager in Kombination mit einem separaten Radiallager verbaut, wobei es mit radialem Gehäusespiel ausschließlich axiale Führungsaufgaben übernimmt. Durch die Ausführung ohne Haltenuten im Außenring erfolgt die Fixierung über den Gehäusesitz.
Konstruktiv zeichnet sich dieses Bauteil durch einen zweiteiligen Innenring aus. Dadurch nimmt das Lager eine größere Anzahl an Kugeln auf, was die axiale Belastbarkeit unterstützt. Zudem erleichtert diese Bauform die getrennte Montage von Innen- und Außenring auf Welle und Gehäuse. Der geführte Messingkäfig mit dem Nachsetzzeichen MPA weist eine hohe mechanische Festigkeit auf und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Das Lager besitzt eine normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 24 mm lässt sich das Vierpunktlager QJ214 -MPA präzise in Gehäusekonstruktionen integrieren. Es ermöglicht bei geringer axialer Baubreite eine definierte Wellenführung.
Ein Vierpunktlager weist vier Berührungspunkte zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen auf, wodurch es axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnehmen kann. Gewöhnliche Rillenkugellager sind dagegen vorwiegend für radiale Belastungen konstruiert. Das Vierpunktlager ersetzt häufig zweireihige Schrägkugellager und spart dabei wertvolle Einbaubreite ein.
Die zweiteilige Ausführung des Innenrings ermöglicht es, mehr Kugeln in das Lager einzubringen, als dies bei einteiligen Ringen möglich wäre. Dies unterstützt eine hohe axiale Tragfähigkeit. Zudem lassen sich Innenringhälften und Außenring bei der Montage separat auf Welle und Gehäuse montieren.
Das Nachsetzzeichen MPA steht für einen massiven Messingkäfig, der am Außenring geführt wird. Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Stabilität und eignen sich für Anwendungen mit Vibrationen, Stoßbelastungen oder wechselnden Drehzahlen in industriellen Maschinenantrieben.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen erlaubt eine freie Wahl des Schmierstoffs. Dadurch lässt sich das Lager direkt in bestehende Ölkreisläufe einbinden oder mit anwendungsspezifischem Schmierfett versorgen. Zudem reduziert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen die Reibung.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Die Lagerringe, Wälzkörper und der Messingkäfig sind auf diese Betriebsspanne ausgelegt. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die geforderten Temperaturen freigegeben ist.
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