FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,51 € | 180,59 € |
| 20 | 19,02 € | 171,08 € |
Das Vierpunktlager QJ213 -MPA von FAG nimmt mit den Maßen 65x120x23 mm beidseitig hohe Axialkräfte bei schmaler Baubreite auf.
Das Vierpunktlager QJ213 -MPA ist ein spezielles Radial-Kugellager für Wellendurchmesser von 65 mm und einen Außendurchmesser von 120 mm. Als einreihiges Lager mit Vierpunktberührung führt es Wellen axial in beiden Richtungen spielfrei oder mit definierter Führung. Die Fertigung von FAG entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Da die Ausführung als offenes Lager konstruiert ist, bindet sie sich direkt in vorhandene Schmierkreisläufe ein.
Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Zug, wo hohe axiale Belastungen aus wechselnden Richtungen auftreten, der Bauraum in axialer Richtung jedoch begrenzt bleibt. Im Getriebebau und im allgemeinen Maschinenbau ersetzt ein Vierpunktlager oft zweireihige Schrägkugellager. Es dient häufig als reines Führungslager in Kombination mit einem separaten Radiallager, das die Querkräfte aufnimmt. Zudem eignet sich das Bauteil für Einsatzbereiche mit Betriebstemperaturen von -30 °C bis +150 °C.
Durch den geteilten Innenring lässt sich eine hohe Kugelanzahl im Lager unterbringen, was die axiale Belastbarkeit erhöht. Zudem ermöglicht diese Bauform eine getrennte Montage: Der Außenring samt Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich nacheinander auf Welle und Gehäuse montieren. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und eignet sich auch für höhere thermische Belastungen. Bei dieser Ausführung ohne Nut im Außenring erfolgt die Fixierung über den passgenauen Sitz im Lagergehäuse.
Ein Vierpunktlager der Baureihe QJ213 nimmt durch die besondere Geometrie der Laufbahnen hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung von FAG verfügt über einen geteilten Innenring sowie einen massiven Messingkäfig. Bei Abmessungen von 65 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite benötigt es weniger axialen Bauraum als zwei separate Schrägkugellager.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 23 mm. Diese Abmessungen entsprechen der Ausführung QJ213. Prüfen Sie vor dem Einbau den Durchmesser Ihrer Welle sowie die Gehäusebohrung, um einen maßhaltigen Sitz zu erzielen.
Der geteilte Innenring ermöglicht das Einbringen einer größeren Anzahl an Kugeln, wodurch die Tragfähigkeit gegenüber Standardlagern steigt. Außerdem vereinfacht die Bauform den Ein- und Ausbau. Außenring, Wälzkörpersatz und die beiden Hälften des Innenrings lassen sich unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse montieren.
Da dieses Lager werkseitig offen ausgeführt ist und keine Dichtscheiben besitzt, erfolgt die Schmierung über die umgebende Konstruktion. Sie können das Bauteil über ein externes Schmiersystem mit Schmierfett oder über einen Ölumlauf versorgen. Eine externe Abdichtung des Lagergehäuses schützt das Wälzlager vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standardluft eignet sich für reguläre Betriebstemperaturen und übliche Passungen auf Welle und Gehäuse. Sie trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Aufpressen der Ringe im Betrieb den vorgesehenen Bewegungsspielraum behält.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 °C bis +150 °C ausgelegt. Maßgeblich für diese thermische Beständigkeit sind die Formstabilität der Stahlringe und der Messingkäfig. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich im Dauerbetrieb abdeckt.
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