FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,46 € | 141,98 € |
| 20 | 14,95 € | 134,49 € |
Das FAG Vierpunktlager QJ212 -MPA (60x110x22 mm) nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ212 -MPA von FAG ist ein spezielles Radial-Kugellager zur Aufnahme hoher Axiallasten aus beiden Richtungen. Bei Abmessungen von 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als zwei separate Schrägkugellager. Ausgeführt als offenes Lager mit Messingkäfig und geteiltem Innenring, eignet sich die Baueinheit für Industrieanwendungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Das Vierpunktlager QJ212 -MPA kommt vor allem dort zum Einsatz, wo wechselnde axiale Belastungen auftreten und eine definierte axiale Führung gefordert ist. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen, bei denen radiale Kräfte separat aufgenommen werden. Durch den geteilten Innenring führt das Lager Wellen in axialer Richtung, während der Außenring ohne Nut gefertigt ist. Für reine Radiallasten ist die Bauform nicht vorgesehen.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl von Wälzkörpern, was die axiale Belastbarkeit unterstützt. Diese nicht selbsthaltende Bauform vereinfacht zudem die Montage, da Außenring und Innenringhälften separat montiert werden können. Der Messingkäfig führt die Kugeln im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, wird die Lagerstelle im Gehäuse extern abgedichtet und mit Schmierstoff versorgt.
Ein Vierpunktlager nimmt durch die besondere Laufbahngeometrie hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf, während Rillenkugellager vorrangig radiale Lasten tragen. Durch den geteilten Innenring lässt sich zudem ein größeres Kugelvolumen unterbringen. Dies spart axialen Bauraum gegenüber gepaarten Schrägkugellagern ein.
Dieses Lager von FAG verfügt über einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Baubreite von 22 mm. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Durch die Teilung des Innenrings können bei der Fertigung mehr Wälzkörper eingebracht werden, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Gleichzeitig erleichtert der geteilte Ring den Einbau der Lagerung: Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich separat auf Welle und Gehäuse montieren.
Der Messingkäfig zeichnet sich durch Formstabilität und Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen aus. Die Ausführung hält mechanischen Beanspruchungen stand und deckt den vollen Temperaturbereich des Lagers von -30 bis +150 Grad ab.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine werkseitigen Dichtscheiben. Die Schmierung mit Öl oder Fett erfolgt über die Gehäusekonstruktion. Externe Dichtungen wie Wellendichtringe an den Gehäusedeckeln dienen dazu, das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie den Austritt von Schmierstoff zu verhindern.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in Temperaturbereichen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb sind neben der thermischen Beständigkeit der Lagerkomponenten auch die Eigenschaften des gewählten Schmierstoffs.
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