FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 4,06 € | 77,05 € |
| 30 | 8,11 € | 73,00 € |
Das Schrägkugellager 7214 -B-XL-TVP von FAG nimmt bei kompakten Maßen von 70x125x24 mm kombinierte radiale und einseitig hohe axiale Lasten auf.
Mit dem Schrägkugellager 7214 -B-XL-TVP erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Drehbewegungen im Maschinenbau. Durch den Druckwinkel von 40 Grad stützt diese Ausführung beträchtliche Axialkräfte in einer Richtung ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem leichten Polyamidkäfig, verbindet diese Baueinheit präzise Führung mit ruhigem Laufverhalten. Dieses Lager entspricht der Norm-Toleranzklasse P0/PN des Herstellers FAG.
Konstrukteure wählen diese Bauform vor allem für Lagerstellen, an denen Radiallasten gleichzeitig mit einseitigen Axialkräften auftreten. Typische Einsatzfelder sind Wellenlagerungen mit definierter axialer Belastungsrichtung. Da ein einreihiges Lager Axialkräfte nur in eine Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau im Regelfall gegen ein zweites, passend angestelltes Lager. Der Polyamidkäfig reduziert Reibung und Geräuschentwicklung bei mechanischer Beanspruchung.
Das Nachsetzzeichen TVP kennzeichnet den Polyamidkäfig, der die Wälzkörper führt und das Eigengewicht der rotierenden Teile verringert. Zusammen mit dem 40-Grad-Druckwinkel (Kennung B) bewältigt die Einheit einseitige Axialschübe bei normaler Radiallagerluft. Das offene Lager erlaubt eine gezielte Schmierung mit Öl oder Fett über das Maschinengehäuse. Zu berücksichtigen ist bei der Auslegung der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Die Hauptabmessungen betragen 70 mm Bohrungsdurchmesser, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den Einbau in standardisierte Lagergehäuse und auf entsprechende Wellensitze.
TVP bezeichnet die Käfigausführung aus Polyamid. Dieser Käfigwerkstoff zeichnet sich durch geringe Reibung und ein niedriges Eigengewicht aus. Er führt die Kugeln im Wälzkörpersatz und ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt.
Mit einem Druckwinkel von 40 Grad (gekennzeichnet durch den Buchstaben B) werden Kontaktkräfte schräg zur Radialebene übertragen. Dadurch nimmt das Lager höhere Axialkräfte in einer Belastungsrichtung auf als Ausführungen mit kleineren Winkeln. Es erfordert stets eine passende Gegenführung oder ein angestelltes Gegenlager auf der Welle.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben handelt, bringen Sie den Schmierstoff über das umgebende Gehäuse ein. Je nach Betriebsdrehzahl und Umgebungstemperatur verwenden Sie industrielles Wälzlagerfett oder Umlauföl. Externe Dichtelemente schützen die Lagerstelle vor Schmutzeintrag.
Gefertigt wird die Ausführung nach den Standardtoleranzen P0 bzw. PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsstufe erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau an Maßhaltigkeit und Rundlauf für standardisierte Wellen- und Gehäusesitze.
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