FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,06 € | 58,19 € |
| 30 | 6,12 € | 55,13 € |
Das Schrägkugellager 7212 -B-XL-TVP von FAG ist ein einreihiges Wälzlager mit 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite.
Das einreihige Schrägkugellager 7212 -B-XL-TVP von FAG Wälzlager nimmt kombinierte Lasten aus radialer und axialer Richtung auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet dieser Lagertyp eine formstabile Basis für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Da die axialen Kräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufgenommen werden, erfolgt der Einbau im Betrieb meist gegen ein zweites Lager. Die Ausführung ohne Dichtung ermöglicht eine direkte Einbindung in bestehende Schmiersysteme.
Dieses Wälzlager kommt vorwiegend in Konstruktionen zum Tragen, bei denen neben Radialkräften auch definierte einseitige Axialkräfte wirken. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau in Wellenlagerungen, Industriegetrieben und rotierenden Antrieben. Durch den Polyamidkäfig läuft die Einheit geräuscharm und vibrationsgedämpft. Da es sich um ein offenes Lager handelt, eignet es sich für Umgebungen, in denen eine kontinuierliche Öl- oder Fettschmierung über das Gehäuse bereitgestellt wird.
Die Ausführung mit einem Druckwinkel von 40 Grad erlaubt die gezielte Aufnahme axialer Kräfte in einer Richtung. Durch die Schrägstellung der Laufbahnen verhält sich die Konstruktion bei axialer Beanspruchung tragfähig. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Reibung und hält das Gesamtgewicht der Einheit niedrig. Beachten Sie bei der Konstruktion den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad sowie die Standardtoleranz P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese normierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in entsprechenden Lagergehäusen.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Wirklinie, unter der die Kräfte von einer Laufbahn auf die andere übertragen werden. Diese Geometrie befähigt das Schrägkugellager dazu, axiale Belastungen in einer Richtung effektiv abzufangen. Bei kombinierter Beanspruchung sorgt dieser Winkel für eine stabile Lastverteilung.
Der Käfig aus Polyamid führt die Kugeln im Lagerinneren gleichmäßig und trennt sie voneinander. Der Werkstoff dämpft Laufgeräusche, zeigt ein elastisches Verhalten bei Stoßbelastungen und reduziert das Eigengewicht. Er ist für den im Datenblatt definierten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine Dichtscheiben und eignen sich für Einbaustellen mit externer Gehäuseabdichtung. Konstruktionen dieser Art erlauben eine freie Zirkulation des Schmierstoffs, beispielsweise bei Getrieben mit Ölbadschmierung. Vor der Inbetriebnahme müssen Sie das Lager mit einem geeigneten Schmierfett oder Schmieröl versehen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Polyamidkäfig sind auf dieses thermische Fenster abgestimmt. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollten Schmierstoffauswahl und Umgebungstemperatur innerhalb dieser Grenzwerte bleiben.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Normaltoleranz für Wälzlager im Standard-Maschinenbau. Sie legt Grenzabweichungen für Hauptabmessungen, Rundlauf und Planlauf fest. Für die meisten rotierenden Wellen im Industriebereich bietet diese Genauigkeitsklasse eine definierte Rundlaufpräzision.
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