7207  BEP Schrägkugellager von SKF
7207  BEP Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 7207 BEP

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
72 mm
Breite
17 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Polyamidkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Standardausführung
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Gewicht
0,272 kg
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Schrägkugellager SKF 7207 BEP
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Schrägkugellager SKF 7207 BEP

Das Schrägkugellager 7207 BEP von SKF vereint 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 40-Grad-Druckwinkel für kombinierte Radial- und einseitige Axiallasten.

Das einreihige Schrägkugellager 7207 BEP von SKF Wälzlager ist für kombinierte Belastungen konzipiert, bei denen radiale Kräfte gleichzeitig mit axialen Kräften in einer Richtung auftreten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt die offene Ausführung über die Hauptabmessungen 35 mm Innen- sowie 72 mm Außendurchmesser bei 17 mm Baubreite. Die Konstruktion weist normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 auf. Das Bauteil deckt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 7207 BEP im industriellen Einsatz?

Dieses Schrägkugellager dient der präzisen Führung von rotierenden Wellen, bei denen vorrangig einseitig wirkende Axialkräfte abgestützt werden müssen. Durch die asymmetrische Schulterausführung der Lagerringe übertragen die Wälzkörper Lasten schräg zur Radialebene. Typische Einbaufälle umfassen Lagerungsstellen mit kombinierter Beanspruchung und axialer Schubbelastung.

Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, werden sie in der Praxis meist gegen ein zweites Lager angestellt montiert.

Welche Funktion haben der 40-Grad-Druckwinkel und der Polyamidkäfig?

Der Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring und sorgt für eine hohe axiale Belastbarkeit in Wirkrichtung. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm bei geringem Eigengewicht. Diese Kombination unterstützt einen vibrationsarmen Lauf innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad.

Beachten Sie bei der Konstruktion, dass dieses offene Lager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist. Eine funktionierende externe Abdichtung sowie eine geeignete Schmiermittelzufuhr im Gehäuse sind für den ordnungsgemäßen Betrieb erforderlich.

Was zeichnet das Schrägkugellager 7207 BEP im Vergleich zu Rillenkugellagern aus?

Schrägkugellager besitzen schräg zur Lagerachse versetzte Laufbahnen mit einer höheren Schulter auf einer Ringseite. Dadurch nehmen sie im Vergleich zu Standard-Rillenkugellagern höhere einseitige Axialkräfte auf, während die radiale Führungsgenauigkeit voll erhalten bleibt. Das Lager 7207 BEP nutzt hierfür einen definierten Druckwinkel von 40 Grad.

Welche Maße weist dieses Schrägkugellager auf?

Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Baubreite von 17 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese genormten Standardabmessungen erleichtern den direkten Austausch vorhandener Lagereinheiten gleicher Baugröße.

Was bedeutet der Druckwinkel von 40 Grad für den Einbau?

Ein Druckwinkel von 40 Grad kennzeichnet die Linie, entlang derer die Kontaktkräfte von einer Laufbahn über die Kugeln auf die andere übertragen werden. Ein größerer Winkel erhöht die axiale Tragfähigkeit in Vorzugsrichtung. Da Axialkräfte nur einseitig aufgenommen werden, erfordert der Einbau meist ein Gegenlager oder eine paarweise Anstellung.

Welchen Vorteil bietet der Polyamidkäfig in der Ausführung BEP?

Käfige aus Polyamid zeichnen sich durch eine geringe Dichte, elastische Dämpfungseigenschaften und einen ruhigen Lauf aus. Sie verringern Reibungsverluste und eignen sich für Drehzahlen bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Zudem verhält sich der Werkstoff unempfindlich gegenüber gängigen mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen.

Warum handelt es sich um ein offenes Lager ohne Dichtung?

Offene Wälzlager ermöglichen eine freie Zirkulation von Gehäuseschmierstoffen wie Öl oder Getriebefett über die gesamte Wälzkörperreihe. Sie weisen kein schleifendes Dichtelement auf, wodurch das Reibungsmoment sinkt. Der Einsatz setzt eine saubere Einbauumgebung oder eine separate Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit voraus.

Welche Toleranzklasse weist das Lager auf?

Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die üblichen Maß-, Form- und Rundlaufanforderungen für industrielle Standardanwendungen im Maschinenbau vollständig ab und unterstützt den präzisen Sitz auf zylindrischen Wellen und in Gehäusebohrungen.

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