SKF
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Das Schrägkugellager 7303 BEP von SKF bietet mit 17x47x14 mm Maßen und 40-Grad-Druckwinkel eine belastbare Lagerung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das Schrägkugellager 7303 BEP von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 14 mm. Durch die innere Geometrie mit einem Druckwinkel von 40 Grad nimmt das Lager neben Radialkräften auch einseitig wirkende Axialkräfte auf. Die Ausführung verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Die Konstruktion eignet sich für Lagerungsstellen, an denen kombinierte Belastungen aus radialen und einseitig axialen Kräften auf engem Bauraum wirken. Weil ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau üblicherweise spiegelbildlich angestellt gegen ein zweites Wälzlager. Dies ermöglicht eine präzise Wellenführung bei dynamischer Beanspruchung.
Der Druckwinkel von 40 Grad unterstützt eine hohe axiale Kraftaufnahme in einer Richtung. Der integrierte Polyamidkäfig begünstigt eine reibungsarme Führung der Wälzkörper und trägt zu einer hohen Laufruhe bei. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel auf die Einbaubedingungen abstimmen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Wälzlager verfügt über eine Innenbohrung von 17 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Gesamtbreite von 14 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut, was den standardisierten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen erleichtert.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bewirkt, dass die Wirkungslinie der übertragenen Kräfte schräg zur Radialebene verläuft. Dadurch nimmt das Lager axiale Belastungen in einer Richtung besonders wirkungsvoll auf. Für eine beidseitige axiale Führung ist die paarweise Anstellung mit einem gegengerichteten zweiten Lager erforderlich.
Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Reibung und zeichnet sich durch gute Dämpfungseigenschaften aus. Dieses Käfigmaterial reduziert das Betriebsgeräusch und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Bauweise unterstützt zudem einen ruhigen Lauf bei unterschiedlichsten Drehzahlanforderungen.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen. Schmierstoffe können direkt an die Laufbahnen gelangen und frei gewählt werden. Gleichzeitig setzt diese Bauform voraus, dass die Lagerstelle durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit geschützt wird, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Dieses Modell ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz (entsprechend ABEC 1) gefertigt und weist eine normale Radiallagerluft auf. Diese Standardausführung genügt den üblichen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus an Maßhaltigkeit, Rundlauf und Betriebsspiel unter regulären Betriebsbedingungen.
Die Ausführung aus Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Polyamidkäfig ist für Temperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses Fensters behalten Werkstoff und Käfig ihre mechanische Festigkeit. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollte der vorgesehene Arbeitstemperaturbereich der Anlage ebenfalls berücksichtigt werden.
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