FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,04 € | 19,77 € |
| 25 | 2,07 € | 18,74 € |
| 50 | 3,12 € | 17,69 € |
Das Schrägkugellager 7202 -B-XL-TVP von FAG kombiniert Radial- und einseitige Axialkräfte bei kompakten Abmessungen von 15x35x11 mm mit einem leichten Polyamidkäfig.
Das Schrägkugellager 7202 -B-XL-TVP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit 15 mm Bohrung, 35 mm Außendurchmesser und 11 mm Breite. Es nimmt radiale Lasten sowie axiale Kräfte in einer Richtung auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad überträgt das Wälzlager axiale Belastungen gezielt über die Kugelreihen. Als offenes Lager lässt es sich in bestehende Schmiersysteme einbinden und eignet sich für industrielle Lagerstellen mit kombinierten Belastungen.
Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen neben Radialkräften auch definierte Axialkräfte in einer Richtung führen müssen. In Kombination mit einem gegengestellten zweiten Lager nimmt die Anordnung auch wechselseitige Axialbelastungen auf. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad bei normaler Radiallagerluft ausgelegt.
Der 40-Grad-Druckwinkel erhöht die axiale Tragfähigkeit gegenüber Lagern mit kleinerem Berührungswinkel. Dadurch stützt das Bauteil Axialkräfte in der vorgesehenen Belastungsrichtung stabil ab. Der Käfig aus Polyamid hält das Bauteilgewicht gering und begünstigt ein ruhiges Laufverhalten im Betrieb. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einbau eine saubere Umgebung sowie eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Schmutz und Schmiermittelverlust.
Die Hauptabmessungen betragen 15 mm Innendurchmesser, 35 mm Außendurchmesser und 11 mm Gesamtbreite. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Ringnut ausgeführt. Diese genormten Maße erlauben den direkten Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Bei einem Druckwinkel von 40 Grad verlaufen die Verbindungslinien der Kontaktpunkte zwischen Kugeln und Laufbahnen schräg zur Radialebene. Diese Geometrie dient der gezielten Übertragung hoher einseitiger Axialkräfte bei gleichzeitiger Radialbelastung. Zur Aufnahme wechselnder Axialkräfte ist ein gegengestelltes zweites Lager erforderlich.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht die offene Bauform eine direkte Schmiermittelversorgung über externe Öl- oder Fettsysteme im Gehäuse. Konstruktiv ist dabei eine wirksame Abdichtung der Lagerstelle vorzusehen, um Schmiermittelverlust und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Ein Käfig aus Polyamid führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht und trägt zu einem geräuscharmen Betrieb bei. Der zulässige Temperaturbereich der gesamten Baueinheit liegt zwischen -20 und +120 Grad, was bei der Auswahl des Schmierstoffs zu berücksichtigen ist.
Gefertigt wird dieses Modell nach Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus bezüglich Maß-, Form- und Rundlaufgenauigkeit auf präzise bearbeiteten Lagersitzen.
Einreihige Schrägkugellager weisen fertigungsbedingt eine normale Radiallagerluft auf, wobei sich das endgültige Betriebsspiel erst bei der Montage durch das axiale Anstellen gegen ein Gegenlager ergibt. Über Stellmuttern, Passfedern oder Distanzscheiben wird die passende Vorspannung für den Betrieb eingerichtet.
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