FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 57,11 € | 513,98 € |
Das Schrägkugellager 3318 -C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager mit 90 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und vergrößerter C3-Lagerluft.
Das Schrägkugellager 3318 -C3 von FAG nimmt gleichzeitig hohe radiale Kräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Durch den zweireihigen Aufbau aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet die Konstruktion eine kompakte Baueinheit im Vergleich zu zwei gepaarten Einzellagern. Ausgeführt in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und geführt durch einen stabilen Stahlblechkäfig, kommt dieses Wälzlager ohne integrierte Dichtungen vor allem dort zum Einsatz, wo eine externe Schmierung oder ein Ölbad vorhanden ist.
Typische Einsatzgebiete umfassen Lagerstellen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen im allgemeinen Maschinenbau sowie Konstruktionen mit erhöhten thermischen Anforderungen. Da das Lager Belastungen in beiden axialen Richtungen überträgt, dient es zur stabilen Führung der Welle gegen axiale Verschiebungen. Der Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad deckt breite thermische Bedingungen ab. Weil es sich um ein offenes Lager ohne Flansch oder Nut am Außenring handelt, lässt es sich direkt in Gehäusebohrungen einpassen und extern mit Schmierstoff versorgen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser interne Spielraum dient dazu, betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse sowie Passungsübermaße beim Einbau auszugleichen, ohne dass es zu unerwünschten Verspannungen kommt. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass das Schmiermedium zur offenen Bauform und zu den Betriebstemperaturen passt. Für Wartung und Nachschmierung empfiehlt sich ein sauberes Umfeld, um das Eindringen von Schmutzpartikeln in das ungedichtete Lagerinnere zu vermeiden.
Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 73 mm entspricht dieses Lager den Standardmaßen der Baureihe 3318. Die präzise gefertigten Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und besitzen eine zylindrische Bohrung ohne Flansch.
Die Lagerluftklasse C3 steht für ein vergrößertes Radialspiel vor dem Einbau. Dies ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel verengen. Dadurch lässt sich ein Verspannen der Wälzkörper im Betrieb vermeiden.
Zwei Kugelreihen mit gegeneinander geneigten Druckwinkeln ermöglichen die Aufnahme von Radialkräften sowie Axialkräften in beiden Richtungen. Die zweireihige Bauart beansprucht in axialer Richtung weniger Bauraum als eine Lagerung aus zwei einzelnen Schrägkugellagern gleicher Tragfähigkeit.
Weil das offene Lager keine integrierten Berührungsdichtungen besitzt, ist ein Schmiermedium aus dem umgebenden System erforderlich, beispielsweise über ein Ölbad oder eine anwendungsspezifische Fettfüllung. Das ungedichtete Design gestattet den Schmierstoffzutritt und lässt sich auf den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad abstimmen.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet, der die Wälzkörper führt und auf gleichmäßigem Abstand hält. Stahlblechkäfige eignen sich für den spezifizierten Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad und sind beständig gegenüber gängigen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen.
Ringe und Kugeln bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser durchgehärtete Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität und Druckbelastbarkeit über den gesamten spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad, was den Einsatz bei kombinierten Belastungen unterstützt.
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