FAG
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Das Rillenkugellager 608 -2RSR-C3 von FAG bietet mit den Maßen 8x22x7 mm, beidseitig schleifender Dichtung und C3-Lagerluft Schutz vor Schmutz bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 608 -2RSR-C3 ist ein kompaktes, einreihiges Radialkugellager für Wellen mit 8 mm Durchmesser. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für Innenring, Außenring und Wälzkörper, nimmt die Konstruktion vor allem radiale Lasten sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die beidseitige schleifende Dichtung eignet sich das Lager für staubbelastete Umgebungen, während der integrierte Stahlblechkäfig die Kugeln führt.
Dieses Miniaturlager kommt dort zum Einsatz, wo geringer Bauraum auf anspruchsvolle Umgebungsbedingungen trifft. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Elektromotoren, Kleingeräten, Förderrollen und feinmechanischen Antrieben. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +100 Grad Celsius ab. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Bauelement passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen montieren.
Die Kombination aus Berührungsdichtung und vergrößertem Lagerspiel erfüllt spezifische Anforderungen im Dauerbetrieb. Die beidseitigen 2RSR-Dichtlippen liegen an den Innenringschultern an und schirmen das Innere gegen Partikel sowie Spritzwasser ab. Gleichzeitig gleicht die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 betriebsbedingte Wärmeausdehnungen von Welle und Innenring aus. Dies verringert die Gefahr von mechanischen Verspannungen, wenn Bauteile im Betrieb thermische Differenzen entwickeln.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 8 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm und eine Breite von 7 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den bündigen Einbau in entsprechende Gehäusebohrungen ermöglicht.
Das Kürzel 2RSR steht für beidseitig angebrachte schleifende Dichtungen. Die Dichtlippen berühren die Innenringschulter und schirmen das Lagerinnere gegen Staub, Schmutz und Feuchtigkeit ab. Durch die Berührung der Dichtlippen am rotierenden Innenring entsteht ein geringfügig höherer Drehwiderstand im Vergleich zu offenen Lagerausführungen.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalluft. Diese Ausführung wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Das vergrößerte Lagerspiel nimmt die thermische Ausdehnung des Werkstoffs im Betrieb auf.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +100 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser Einsatzbereich durch die schleifenden Dichtungen sowie den Schmierstoff im Lagerinneren. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten der Dichtungswerkstoff und der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ihre mechanischen Eigenschaften im Betrieb bei.
Im Lagerinneren führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Diese Käfigausführung beansprucht wenig Einbauraum, zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und belässt ausreichend Volumen für das Schmiermittel im Lager. Für Standardanwendungen erfordert diese Konstruktion keine zusätzliche Wartung.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse Normal, spezifiziert als P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Einstufung definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für gängige Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau.
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