SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 4,62 € | 87,82 € |
| 20 | 9,24 € | 83,20 € |
Das offene Rillenkugellager 6410 von SKF (50x130x31 mm) führt Wellen bei kombinierten Radial- und Axialbelastungen in industriellen Konstruktionen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6410 von SKF ist für Drehbewegungen in Maschinen und Antrieben konzipiert. Die Bauteile bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), was eine hohe Formstabilität unter Belastung unterstützt. Da der Außenring ohne Flansch und Ringnut ausgeführt ist, fügt sich die Einheit in zylindrische Gehäusebohrungen ein. Die Kombination aus tiefer Laufrillengeometrie und abgestimmter Fertigung unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf bei moderaten wie höheren Drehzahlen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das Lager vor allem dort, wo vorrangig Radialkräfte auftreten, aber auch wechselnde Axialkräfte in beiden Richtungen aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit separatem Schmierkreislauf. Durch den Stahlblechkäfig werden die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand gehalten. Dies mindert die interne Reibung und begünstigt einen ruhigen Lauf bei kontinuierlichem Dauerbetrieb in technischen Anlagen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Sie eignet sich daher speziell für Anwendungen, bei denen eine externe Abdichtung des Gehäuses vorliegt oder eine Öl- beziehungsweise Zirkulationsschmierung die Versorgung übernimmt. Mit der normalen Radiallagerluft (Normalluft) und der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) passt das Bauteil zu den üblichen Passungswahlen auf Welle und Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad.
Als einreihiges Radialkugellager ohne Dichtungen sowie ohne Flansch oder Nut am Außenring nimmt die Ausführung kombinierte Kräfte auf. Die Komponenten bestehen aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und führen die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig.
Die Bohrung für den Wellensitz misst 50 mm, der Außendurchmesser beträgt 130 mm und die Gesamtbreite beläuft sich auf 31 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen die notwendige Passung im Lagersitz.
Offene Varianten erlauben den direkten Kontakt mit dem Schmierstoff im Gehäuse, etwa bei einer Ölbadschmierung. Sie verlangen jedoch eine saubere Einbauumgebung und eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Staub und Feuchtigkeit.
Normale Lagerluft beschreibt das werksseitige Radialspiel im unmontierten Zustand ohne Kennzeichnung wie C3. Sie ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen auf normale Wellen- und Gehäusesitze ein betriebssicheres Restspiel erhalten bleibt.
Verbaut ist ein geführter Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf Abstand hält. Dieser Käfigtyp ist unempfindlich gegenüber gängigen Industrie-Schmierstoffen und deckt den Betriebsbereich des Lagers ab.
Zulässig sind Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der verwendete Wälzlagerstahl und der Blechkäfig ihre mechanische Festigkeit und Maßhaltigkeit.
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