SKF
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| 25 | 1,47 € | 28,02 € |
| 35 | 2,94 € | 26,55 € |
Das Rillenkugellager 6311 von SKF nimmt mit den Maßen 55x120x29 mm vorwiegend radiale Belastungen in industriellen Lagerungen auf.
Das Rillenkugellager 6311 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen, die radiale Kräfte sowie moderate axiale Führungskräfte aufnehmen. Das offene Lager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und ist in der SKF Explorer-Ausführung gefertigt. Durch die Abmessungen mit 55 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Breite passt das Kugellager in entsprechende Wellenkonstruktionen des Maschinenbaus.
Das Rillenkugellager 6311 kommt vor allem bei rotierenden Wellen zum Einsatz, an denen Radialkräfte wirken und geringe Reibungsverluste gefordert sind. Durch die offene Bauweise lässt sich das Bauteil direkt in geschmierte Maschinengehäuse einsetzen, in denen ein zirkulierender Schmierstoffkreislauf vorliegt.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen beider Ringe. Dadurch eignet sich dieses einreihige Radialkugellager für mittlere bis hohe Drehzahlen bei ruhigem Lauf.
Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung gegen Partikel und Feuchtigkeit. Die offene Konstruktion ermöglicht die freie Auswahl des Schmierstoffs und erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl im laufenden Betrieb.
Bei der Montage sind die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) zu berücksichtigen. Mit dem thermischen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad deckt das Bauteil typische Temperaturspannen industrieller Umgebungen ab.
Mit 55 mm Bohrungsdurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Breite entspricht das Lager den Hauptabmessungen dieser Reihe. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
SKF Explorer kennzeichnet Rillenkugellager mit angepasster innerer Geometrie und verfeinerter Oberflächenbeschaffenheit der Laufbahnen. Diese Ausführung zielt auf reduzierte Reibung sowie geringere Wärmeentwicklung im Wälzkontakt ab. In Kombination mit dem 100Cr6-Wälzlagerstahl unterstützt dies eine gleichmäßige Lastverteilung über die Kontaktzone.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des externen Schmierstoffs sollte darauf geachtet werden, dass dieser denselben thermischen Arbeitsbereich abdeckt.
Als normale Radiallagerluft wird das interne Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand bezeichnet. Dieser Standardwert ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einsetzen in das Gehäuse ein reibungsarmer Lauf unterstützt wird, ohne dass unzulässige Verspannungen auftreten.
Der gestanzte Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf konstantem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt rotierender Wälzkörper. Der Werkstoff verbindet geringes Eigengewicht mit ausreichender Festigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich bis +120 Grad.
Gefertigt nach Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1), erfüllt das Lager reguläre Vorgaben an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Ringe. Dies deckt die standardmäßigen Anforderungen für präzise Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
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