SKF
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Das Rillenkugellager 6310 -2Z von SKF Wälzlager kombiniert 50 mm Bohrung mit beidseitigen Deckscheiben für schmutzgeschützte Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 6310 -2Z ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der SKF Explorer Ausführung. Die Konstruktion nimmt vorrangig radiale Kräfte auf, führt die Welle und nimmt gleichzeitig axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch die geschlossene Bauform mit zwei berührungslosen Deckscheiben verbleibt der Schmierstoff im Inneren, während grobe Partikel abgehalten werden. Das Bauteil eignet sich für Anwendungen mit Einbaumaßen von 50 mm innen, 110 mm außen und 27 mm Breite.
Dieses Wälzlager kommt bei kombinierten Radial- und Axialbelastungen bei mittleren bis hohen Drehzahlen zum Einsatz. Die Auslegung nimmt mechanische Lasten auf der 50-mm-Welle auf. Da die Deckscheiben berührungslos am Innenring abschließen, entsteht keine zusätzliche Reibung. Der Einbau empfiehlt sich in rotierenden Systemen, bei denen geringe Wärmeentwicklung, ruhiger Lauf und ein Basisschutz vor Fremdkörpern gefordert sind.
Das Nachsetzzeichen -2Z kennzeichnet zwei beidseitig eingepresste Stahlblech-Deckscheiben. Im Vergleich zu schleifenden Dichtungen ermöglichen die metallischen Abdeckungen hohe Grenzdrehzahlen, da kein Reibungsverschleiß an einer Dichtlippe auftritt. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig und der normalen Radiallagerluft deckt dieses Wälzlager den Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad ab. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus und passt in genormte zylindrische Gehäusebohrungen der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 27 mm auf. Diese Standardabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen mit 50 mm Durchmesser und in zylindrische Gehäusebohrungen mit 110 mm Sitz.
Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Blech. Diese Scheiben bilden einen berührungslosen Dichtspalt zum Innenring. Sie schützen den Innenraum des Lagers vor Staub sowie gröberen Fremdkörpern, ohne durch mechanische Reibung Bremsmomente oder Reibungswärme zu erzeugen.
Explorer kennzeichnet bei SKF eine abgestimmte Innengeometrie der Laufbahnen sowie eine definierte Oberflächengüte der Wälzkörper aus 100Cr6-Stahl. Diese konstruktive Auslegung mindert Spannungsspitzen im Material unter Last, begünstigt den Aufbau des Schmierfilms und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf im Betrieb.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch die Materialstabilität des Standard-Wälzlagerstahls sowie das ab Werk eingebrachte Schmierfett hinter den Deckscheiben. Für Einsätze außerhalb dieses thermischen Fensters sind Sonderausführungen mit speziellen Schmierstoffen erforderlich.
Das Modell verfügt über die normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet). Dieser Standard-Betriebsspielraum ist für gewöhnliche Passungsauslegungen und normale Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse konzipiert. Bei besonders festen Presssitzen oder starken Betriebserwärmungen greifen Anwender alternativ zu Lagern mit vergrößerter C3-Lagerluft.
Nein, Rillenkugellager mit beidseitigen Deckscheiben (-2Z) sind bereits ab Werk mit Schmierfett versehen. Die fest verpressten Blechscheiben halten das Schmiermittel im Lagerinnenraum. Das Bauteil ist für den Betrieb ohne Nachschmieren konzipiert und sollte während der Nutzung weder geöffnet noch ausgewaschen werden.
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