6310 -2Z Rillenkugellager von SKF
6310 -2Z Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6310 -2Z

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
27 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Version
Explorer
Gewicht
1,086 kg
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Rillenkugellager SKF 6310 -2Z
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Rillenkugellager SKF 6310 -2Z

Das Rillenkugellager 6310 -2Z von SKF Wälzlager kombiniert 50 mm Bohrung mit beidseitigen Deckscheiben für schmutzgeschützte Wellenlagerungen.

Das Rillenkugellager 6310 -2Z ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der SKF Explorer Ausführung. Die Konstruktion nimmt vorrangig radiale Kräfte auf, führt die Welle und nimmt gleichzeitig axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch die geschlossene Bauform mit zwei berührungslosen Deckscheiben verbleibt der Schmierstoff im Inneren, während grobe Partikel abgehalten werden. Das Bauteil eignet sich für Anwendungen mit Einbaumaßen von 50 mm innen, 110 mm außen und 27 mm Breite.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6310 -2Z?

Dieses Wälzlager kommt bei kombinierten Radial- und Axialbelastungen bei mittleren bis hohen Drehzahlen zum Einsatz. Die Auslegung nimmt mechanische Lasten auf der 50-mm-Welle auf. Da die Deckscheiben berührungslos am Innenring abschließen, entsteht keine zusätzliche Reibung. Der Einbau empfiehlt sich in rotierenden Systemen, bei denen geringe Wärmeentwicklung, ruhiger Lauf und ein Basisschutz vor Fremdkörpern gefordert sind.

Welche Vorteile bieten die Deckscheiben der Ausführung -2Z?

Das Nachsetzzeichen -2Z kennzeichnet zwei beidseitig eingepresste Stahlblech-Deckscheiben. Im Vergleich zu schleifenden Dichtungen ermöglichen die metallischen Abdeckungen hohe Grenzdrehzahlen, da kein Reibungsverschleiß an einer Dichtlippe auftritt. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig und der normalen Radiallagerluft deckt dieses Wälzlager den Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad ab. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus und passt in genormte zylindrische Gehäusebohrungen der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6310 -2Z?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 27 mm auf. Diese Standardabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen mit 50 mm Durchmesser und in zylindrische Gehäusebohrungen mit 110 mm Sitz.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen -2Z bei diesem Lager?

Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Blech. Diese Scheiben bilden einen berührungslosen Dichtspalt zum Innenring. Sie schützen den Innenraum des Lagers vor Staub sowie gröberen Fremdkörpern, ohne durch mechanische Reibung Bremsmomente oder Reibungswärme zu erzeugen.

Was besagt die Explorer-Ausführung von SKF Wälzlager?

Explorer kennzeichnet bei SKF eine abgestimmte Innengeometrie der Laufbahnen sowie eine definierte Oberflächengüte der Wälzkörper aus 100Cr6-Stahl. Diese konstruktive Auslegung mindert Spannungsspitzen im Material unter Last, begünstigt den Aufbau des Schmierfilms und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf im Betrieb.

Für welchen Temperaturbereich ist das Kugellager ausgelegt?

Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne durch die Materialstabilität des Standard-Wälzlagerstahls sowie das ab Werk eingebrachte Schmierfett hinter den Deckscheiben. Für Einsätze außerhalb dieses thermischen Fensters sind Sonderausführungen mit speziellen Schmierstoffen erforderlich.

Welche Lagerluft weist das Rillenkugellager 6310 -2Z auf?

Das Modell verfügt über die normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet). Dieser Standard-Betriebsspielraum ist für gewöhnliche Passungsauslegungen und normale Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse konzipiert. Bei besonders festen Presssitzen oder starken Betriebserwärmungen greifen Anwender alternativ zu Lagern mit vergrößerter C3-Lagerluft.

Muss das abgedeckte Rillenkugellager nachgeschmiert werden?

Nein, Rillenkugellager mit beidseitigen Deckscheiben (-2Z) sind bereits ab Werk mit Schmierfett versehen. Die fest verpressten Blechscheiben halten das Schmiermittel im Lagerinnenraum. Das Bauteil ist für den Betrieb ohne Nachschmieren konzipiert und sollte während der Nutzung weder geöffnet noch ausgewaschen werden.

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