SKF
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Das Rillenkugellager 6309 -2RS1/C3 von SKF kombiniert Berührungsdichtungen mit vergrößertem Lagerspiel bei Abmessungen von 45x100x25 mm für vielseitige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6309 -2RS1/C3 nimmt primär radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Dieses einreihige Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper präzise führt. Durch den geschlossenen Aufbau mit beidseitig schleifenden Dichtungen schützt das Bauteil die Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad.
Industrielle Lagerungen mit kombinierten Radial- und Axiallasten bilden das Haupteinsatzgebiet dieses Rillenkugellagers, wenn Schutz gegen äußere Umgebungseinflüsse erforderlich ist. Die Ausführung empfiehlt sich für Konstruktionen, bei denen im laufenden Betrieb Wärme entsteht oder Passungen gewählt werden, die das Betriebsspiel verengen. Die geschlossene Konstruktion unterstützt einen gleichmäßigen Lauf im Dauerbetrieb und nimmt kombinierte Beanspruchungen im allgemeinen Maschinenbau auf.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen C3 weist eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung auf. Dieses zusätzliche Betriebsspiel dient dazu, temperatur- oder montagebedingte Ausdehnungen von Welle und Gehäuse auszugleichen, damit die Wälzkörper frei abrollen können. Gleichzeitig schirmen die beiden 2RS1-Dichtlippen den Innenraum gegen Schmutzpartikel ab, während der zylindrische Außenring ohne Nut den Einbau in Standardgehäuse nach Toleranzklasse P0 erleichtert.
Die Hauptabmessungen betragen 45 mm Bohrungsdurchmesser am Innenring, 100 mm Außendurchmesser am Außenring sowie 25 mm Baubreite. Diese Maße entsprechen den genormten Vorgaben für einreihige Radial-Rillenkugellager dieser Baugröße und ermöglichen den Einbau in standardisierte Gehäusesitze.
Das Kürzel 2RS1 kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Berührungsdichtungen. Die flexiblen Dichtlippen liegen am Innenring an und schirmen das Lagerinnere wirksam gegen das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit sowie Fremdkörpern ab. Gleichzeitig halten sie das Schmiermittel im Lagerinneren.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung PN. Dieses zusätzliche Betriebsspiel dient dazu, temperaturbedingte Ausdehnungen im Betrieb auszugleichen, und trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper bei festen Passungen zu vermeiden.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die Begrenzung resultiert aus den Werkstoffeigenschaften der berührenden Dichtlippen sowie dem verwendeten Schmierstoff im Inneren. Bei Anwendungen innerhalb dieses Fensters behalten die Komponenten ihre Formbeständigkeit und Funktionalität.
Innenring, Außenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der hohen mechanischen Druckbelastungen standhält. Die Kugelreihe wird von einem formstabilen Stahlblechkäfig geführt, der die Abrollbewegung steuert und für eine gleichmäßige Lastverteilung auf den Laufbahnen sorgt.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normal (PN) gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit für reguläre Maschinenbauanwendungen und industrielle Wellenlagerungen vollständig ab.
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