SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 48,46 € | 920,65 € |
| 3 | 96,91 € | 872,20 € |
Das Rillenkugellager 6236 M von SKF ist ein offenes Großlager mit Messingkäfig und den Hauptabmessungen 180 x 320 x 52 mm.
Mit dem Rillenkugellager 6236 M steht ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zur Verfügung, das primär radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnimmt. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt dieses Lager den ungehinderten Schmierstoffaustausch über externe Schmiersysteme. Durch die Fertigung in der Normtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 passt das Bauteil maßhaltig in entsprechend ausgelegte Gehäuse und auf Wellen mit 180 mm Durchmesser.
Dieses Großwälzlager kommt in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, die für hohe Belastungen bei gleichzeitiger thermischer Beanspruchung ausgelegt sind. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut ausgeführt ist, lässt sich der Außenring leicht in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Durch den thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad eignet sich das Lager für Betriebsumgebungen mit erhöhter Temperaturentwicklung. In sauberen, gut abgedichteten Gehäusen ermöglicht die offene Bauform eine gezielte Öl- oder Nachschmierung.
Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei Vibrationen oder stoßartigen radialen Lasten stabil auf ihren Laufbahnen. Der Werkstoff Messing widersteht hohen mechanischen Beanspruchungen und eignet sich für anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft ist für standardmäßige Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring konzipiert, sodass die Wälzkörper stets mit passendem Betriebsspiel abrollen.
Das einreihige Lager weist einen Innendurchmesser von 180 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm sowie eine Breite von 52 mm auf. Diese Maße bestimmen die Passung auf der Welle und im Gehäuse.
Der Messingkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das Material zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus, was insbesondere bei starken Beschleunigungen, Stoßbelastungen oder höheren Betriebstemperaturen von Vorteil ist.
Da das Lager herstellerseitig nicht mit Dichtscheiben verschlossen ist, besitzt es keine werkseitige Fettfüllung. Die Schmierung erfolgt über die umgebende Konstruktion, etwa über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder extern eingebrachtes Schmierfett.
Das Bauteil ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Kombination aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Messingkäfig behält in diesem Temperaturfenster ihre formstabile Struktur.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für Anwendungsfälle, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten und reguläre Passungen verwendet werden.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Sprachgebrauch dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz bietet eine zuverlässige Maßhaltigkeit für Standardanwendungen in der industriellen Antriebstechnik.
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