SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,84 € | 168,04 € |
| 20 | 17,68 € | 159,20 € |
Das Rillenkugellager 6222 von SKF ermöglicht mit den Maßen 110x200x38 mm die präzise Aufnahme radialer und axialer Kräfte im Maschinenbau.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6222 gehört zur Ausführung SKF Explorer und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Als offenes Radialkugellager nimmt es Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung besitzt keine integrierten Dichtungen, wodurch das Schmiermittel von außen direkt zugeführt wird. Der geführte Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper gleichmäßig und hält Reibung sowie Geräuschentwicklung im Betrieb niedrig.
Das Rillenkugellager 6222 kommt vorrangig in industriellen Antriebskonstruktionen mit kombinierten Belastungen zum Einsatz. Da das Lager beidseitig Axialkräfte sowie hohe Radiallasten aufnimmt, dient es je nach Lagerungskonzept als Festlager oder Loslager. Die offene Bauform eignet sich vor allem für Bauräume mit geschlossenem Ölkreislauf oder gezielter Schmierstoffzufuhr, bei denen externe Dichtungen die Lagerstelle vor Schmutz schützen.
Im Vergleich zu beidseitig geschlossenen Ausführungen weist das offene Rillenkugellager 6222 kein zusätzliches Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen auf. Dies begünstigt geringere Betriebstemperaturen bei höheren Drehzahlen. Das Schmiermittel lässt sich flexibel an die jeweiligen Einsatzbedingungen anpassen. Gefertigt nach der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für standardisierte Gehäusepassungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Hauptabmessungen betragen 110 mm Innendurchmesser (Bohrung), 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Baubreite. Außenring und Innenring sind ohne Flansch oder Nut gefertigt und entsprechen den gängigen Normmaßen dieser Baureihe.
Die Explorer-Klasse von SKF steht für optimierte Innengeometrien und verfeinerte Oberflächen der Laufbahnen. Dies begünstigt die Bildung des Schmierfilms und reduziert Spannungsspitzen im Kontakt zwischen Wälzkörpern und Laufbahn während des Betriebs.
Da das Lager als offene Ausführung keine integrierten Dichtungen besitzt, wählen Anwender das Schmiermittel passend zum Einsatzfall. Je nach Drehzahl und thermischer Belastung eignet sich eine Schmierung mit Schmieröl im Gehäuse oder mit einem abgestimmten Schmierfett.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen auf normale Wellensitze ein einwandfreier Rundlauf ohne übermäßige Vorspannung verbleibt.
Dieses Wälzlager ist für den thermischen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Diese Grenzen werden durch den Wälzlagerstahl und den Stahlblechkäfig bestimmt; das tatsächlich gewählte Schmiermittel muss diesen Bereich ebenfalls abdecken.
Der Käfig besteht aus Stahlblech und führt die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl gleichmäßig auf Abstand. Diese Bauart zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und ist gegenüber gängigen Schmierstoffen sowie thermischen Einflüssen formstabil.
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