SKF
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Das einreihige Rillenkugellager 6216 /C3 von SKF bietet mit 80 mm Innen- und 140 mm Außendurchmesser bewährte Laufeigenschaften bei erhöhter Betriebstemperatur.
Das Rillenkugellager 6216 /C3 ist ein offenes Radial-Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 für kombinierte radiale und axiale Belastungen. Durch die Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Kugellager für Konstruktionen, bei denen eine externe Abdichtung vorliegt und die Schmierstoffzufuhr über ein zentrales Schmiersystem oder Ölbad erfolgt. Die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) unterstützt eine passgenaue Montage in standardisierten Lagersitzen.
Dieses einreihige Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf, führt Wellen jedoch auch in beiden axialen Richtungen. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsanordnungen mit kombinierten Beanspruchungen im allgemeinen Maschinenbau. Durch den Stahlblechkäfig und den Verzicht auf berührende Dichtungen bewegen sich die Wälzkörper mit geringem Drehwiderstand. Diese Eigenschaft begünstigt Anwendungen, bei denen höhere Drehzahlen auftreten und eine Schmierung über Öl oder gezielte Fettnachschmierung vorgesehen ist.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn im Betrieb merkliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Auch feste Passungen auf der Welle weiten den Innenring auf, wodurch sich das interne Spiel verringert. Die C3-Klassierung trägt dazu bei, ein Verspannen der Bauteile zu vermeiden, und unterstützt den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 26 mm besitzt das Kugellager genormte Maße. Es handelt sich um ein einreihiges Lager mit zylindrischer Bohrung ohne Flansch oder Nut am Außenring. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sorgt für eine hohe Formstabilität der Komponenten.
Die Kennzeichnung C3 bezeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Das Lager weist im Ausgangszustand mehr Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen auf. Dies kompensiert thermische Ausdehnungen bei Betriebswärme sowie eine Verengung des Lagerspiels durch feste Passungen, sodass ein Klemmen im Betrieb vermieden wird.
Weil dieses offene Lager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende System. Der Einsatz ist wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl möglich. Um das Austreten von Schmierstoff und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern, ist eine geeignete externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion erforderlich.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Wälzlagerstahl sind auf diese Temperaturen abgestimmt. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass das Schmierfett oder Schmieröl für die jeweilige Einsatztemperatur innerhalb dieser Spanne freigegeben ist.
Die Führung der Wälzkörper übernimmt ein robuster Stahlblechkäfig, der die Kugeln gleichmäßig auf Abstand hält. Ausführungen aus Stahlblech bieten eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht und zeichnen sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen im industriellen Einsatzbereich aus.
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