SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,20 € | 22,80 € |
| 25 | 2,40 € | 21,60 € |
| 50 | 3,60 € | 20,40 € |
Das Rillenkugellager 6210 -2Z von SKF (50x90x20 mm) bietet beidseitige Deckscheiben für schmutzgeschützte Anwendungen bei normalen Betriebstemperaturen.
Das Rillenkugellager 6210 -2Z ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in SKF Explorer-Ausführung. Mit einer 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite nimmt dieses Lager vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Die beidseitigen Blechdeckscheiben schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln. Zusammen mit dem Stahlblechkäfig und der normalen Radiallagerluft arbeitet die Baueinheit in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Konstruktionen mit rotierenden Wellen profitieren von dieser Bauform, sofern vorwiegend Radialkräfte wirken und Schiefstellungen vernachlässigbar bleiben. Da die Deckscheiben berührungsfrei arbeiten, bleibt das Reibungsmoment niedrig. Dies begünstigt Anwendungen mit höheren Drehzahlen, in denen gleichzeitig Schutz gegen feste Fremdkörper gefordert ist. Der zylindrische Außenring ohne Nut ermöglicht die Montage in standardisierte Gehäusebohrungen.
Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Im Gegensatz zu schleifenden Dichtungen erzeugen diese Spaltdichtungen keinen zusätzlichen Reibungswiderstand, wodurch die Betriebstemperatur moderat bleibt. Feste Partikel und grober Staub werden zurückgehalten, während der Schmierstoff im Lagerraum verbleibt. Für Umgebungen mit Spritzwasser oder Flüssigkeiten sind schleifende Dichtungen vorzuziehen. Die normale Radiallagerluft setzt passende Gehäuse- und Wellenpassungen im Betrieb voraus.
Die Ausführung kombiniert 50 mm Bohrung und 90 mm Außendurchmesser aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit beidseitigen Blechdeckscheiben. Diese schützen berührungsfrei vor Staub und grobem Schmutz. Das einreihige Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und nimmt Radial- sowie mäßige Axialkräfte auf.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch geformt und kommt ohne Flansch oder Ringnut aus, sodass er sich direkt in entsprechende Standardgehäuse einpressen lässt.
Das Nachsetzzeichen -2Z kennzeichnet zwei berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech, die beidseitig in den Außenring eingepresst sind. Sie bilden einen engen Dichtspalt zum Innenring. Da kein Reibungskontakt entsteht, eignet sich diese Variante für Anwendungen mit höheren Drehzahlen ohne thermische Mehrbelastung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne behalten der verbaute Standard-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Festigkeit, sofern die Schmierung auf das jeweilige Temperaturniveau abgestimmt ist.
Normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Diese Standardluftklasse ist auf übliche Passungswahlen und mäßige Betriebstemperaturen ausgelegt. Bei starken Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring empfiehlt sich alternativ eine vergrößerte Lagerluft.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dieser Käfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen aus und ist auf den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius abgestimmt.
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