6207  N Rillenkugellager von SKF
6207  N Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6207 N

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
72 mm
Breite
17 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
Ringnut im Außenring
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
0,277 kg
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Rillenkugellager SKF 6207 N
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Rillenkugellager SKF 6207 N

Das einreihige Rillenkugellager 6207 N von SKF mit Ringnut im Außenring (35x72x17 mm) ermöglicht eine platzsparende axiale Fixierung im Gehäuse.

Das Rillenkugellager 6207 N von SKF besteht aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und ist als einreihiges Wälzlager ausgeführt. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Breite von 17 mm nimmt die Konstruktion vorrangig radiale Lasten und axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben ermöglicht eine unmittelbare Schmierung über den Schmierstoffkreislauf der Maschine. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6207 N im Maschinenbau?

Diese Lagerausführung kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo Konstruktionen geringen axialen Bauraum aufweisen und eine einfache Gehäusegestaltung gefordert ist. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) eignet sich das Lager für standardisierte Wellen und Gehäusebohrungen im allgemeinen Maschinenbau. Die offene Bauart bietet funktionale Vorteile in geschlossenen Getriebesystemen, bei denen externe Dichtungen den Schmutzeintrag verhindern und Schmieröl ungehindert durch den Wälzraum fließen kann.

Welche Funktion erfüllt die Ringnut im Außenring?

Das Nachsetzzeichen N kennzeichnet eine Ringnut auf dem Außenring des Lagers. Diese Nut dient der formschlüssigen Aufnahme eines Sicherungsrings, wodurch das Lager axial im Gehäuse arretiert wird. Aufwendige Gehäuseschultern oder separate Befestigungsdeckel können entfallen, was die Fertigungskosten des Gehäuses reduziert und axialen Einbauraum einspart. Die integrierte normale Radiallagerluft ist auf übliche Wellen- und Gehäusepassungen abgestimmt, um thermische Ausdehnungen im Betrieb reibungsarm auszugleichen.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6207 N?

Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 17 mm entspricht das Lager metrischen Standardabmessungen. Der Außenring verfügt über eine Ringnut, die für die axiale Fixierung im Gehäuse mittels eines Sicherungsrings vorgesehen ist.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen N bei diesem Lager?

Der Kennbuchstabe N steht für eine Ringnut im Außenring. In diese Nut greift ein Sicherungsring ein, der das Wälzlager axial im Gehäuse hält. Dadurch können Gehäuseschultern oder separate Halteflansche entfallen, was Bauraum einspart und die Gehäusebearbeitung vereinfacht.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager ausgelegt?

Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Werkstoffe aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und Stahlblech ermöglichen diese thermische Belastbarkeit bei Verzicht auf elastomere Dichtungen. Das gewählte Schmiermittel muss für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet sein.

Warum wird das Rillenkugellager 6207 N als offenes Lager ausgeführt?

Die Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben minimiert den Drehwiderstand, da keine Dichtlippen auf den Ringen reiben. Das Lager lässt sich direkt über das Maschinensystem schmieren und setzt externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzpartikel voraus.

Welche Lagerluft weist diese Ausführung auf?

Normale Radiallagerluft sorgt bei dieser Ausführung für das passende Betriebsspiel bei üblichen Passungsverhältnissen auf Welle und Gehäuse. Bei betriebsbedingter Erwärmung dehnt sich das Material aus, ohne dass unzulässige Verspannungen im Lager entstehen.

Welche Toleranzklasse besitzt das Lager?

Definiert ist das Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Diese Normung legt Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit fest und genügt den üblichen industriellen Anforderungen im Maschinenbau.

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