SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,38 € | 7,15 € |
| 50 | 0,75 € | 6,78 € |
| 100 | 1,13 € | 6,40 € |
Das Rillenkugellager 6206 von SKF bietet mit den Abmessungen 30x62x16 mm eine universelle Lösung für rotierende Wellen in Industrie und Handwerk.
Das Rillenkugellager 6206 ist als einreihiges Wälzlager für die Aufnahme vorwiegend radialer sowie moderater axialer Belastungen ausgelegt. In der offenen Ausführung Explorer gefertigt, nutzt das Lager Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in den tiefen Laufrillen. Mit seiner normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN eignet sich dieses Bauteil für Standardanwendungen mit geregelten Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter greifen im Maschinenbau bei rotatorischen Lagerungsanordnungen auf dieses Bauteil zurück. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben eignet sich die Konstruktion vor allem für öl- oder fettgeschmierte Gehäusesysteme. Wenn im Aggregat bereits eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist, erlaubt der offene Aufbau einen ungehinderten Schmierstoffaustausch. Dadurch unterstützt das Schmiermittel den Wärmetransport und minimiert den mechanischen Rollwiderstand während des Betriebs.
Die Ausführung ohne schleifende Dichtlippen ermöglicht einen leichten Anlauf und reduziert Reibungsverluste im laufenden System. Bei der Auswahl ist zu berücksichtigen, dass kein Schmutz oder Wasser an die offenen Laufbahnen gelangen darf. Liegen saubere Umgebungsbedingungen im geschlossenen Ölbad vor, begünstigt diese Bauform eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung. Für Montage und Passungsauslegung bietet der glatte Außenring ohne Nut oder Flansch flexible Möglichkeiten im Lagersitz.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 30 mm auf, der Außendurchmesser beträgt 62 mm und die Baubreite liegt bei 16 mm. Diese Maße passen in entsprechende zylindrische Lagersitze auf Wellen und in Gehäusebohrungen.
Als offenes Wälzlager verzichtet diese Variante auf eigene Dichtelemente. Diese Konstruktion kommt zum Einsatz, wenn externe Dichtungen im Aggregat vorhanden sind oder das Lager in einem Schmierölkreislauf läuft. Der Verzicht auf Dichtlippen senkt die Reibung und vermeidet zusätzliche Erwärmung.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, wärmebedingte Ausdehnungen und Passungsüberdeckungen auf Welle und Gehäuse auszugleichen, ohne die Drehbewegung zu hemmen.
Sowohl die massiven Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Für die Führung der Wälzkörper sorgt ein Stahlblechkäfig. Diese Kombination bietet hohe Festigkeit und Formbeständigkeit im empfohlenen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Diese Ausführung deckt die üblichen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten im allgemeinen Maschinenbau ab und lässt sich mit Standardpassungen auf Wellen und in Gehäusen kombinieren.
Das Produkt ist für einen Temperatureinsatz von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen bleiben Stahlgefüge und Blechkäfig maßstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel diesen thermischen Bereich abdeckt.
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