SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,51 € | 199,57 € |
| 5 | 21,02 € | 189,06 € |
Das Rillenkugellager 61826 /C3 von SKF ist ein offenes, einreihiges Dünnringlager mit den Abmessungen 130 x 165 x 18 mm und erhöhter Lagerluft.
Das Rillenkugellager 61826 /C3 von SKF kombiniert einen großen Wellendurchmesser von 130 mm mit einem schlanken Querschnitt bei lediglich 18 mm Breite. Als einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt dieses Bauteil vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Lasten auf. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Schmiermittel im Gehäuse frei wählen und austauschen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum profitieren von dieser schmalen Lagerreihe. Typische Einsatzgebiete finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder Industrieanlagen, bei denen Hohlwellen oder große Achsdurchmesser geführt werden. Das Lager wird in sauberen Umgebungen montiert, in denen Gehäusedichtungen vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln schützen sollen. Die offene Bauform bietet sich für geschlossene Bauräume mit zentralem Ölkreislauf oder gezielter Fettschmierung an.
Der Zusatz /C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring auftreten. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus. Die C3-Luft gleicht diese thermische Ausdehnung sowie fertigungsbedingte Übermaße von Passungen aus, sodass ein lagerinterner Spannungsaufbau reduziert wird.
Dieses Dünnringlager verfügt über einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 165 mm und eine schmale Breite von 18 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Die Fertigung entspricht den üblichen Normtoleranzen der Klasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die offene Bauform verzichtet auf schleifende Deck- oder Dichtscheiben, was den Reibungswiderstand minimiert. Dadurch lässt sich das Lager unmittelbar in bauseitige Schmierstoffkreisläufe einbinden, etwa in ölgeschmierten Getrieben. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit müssen Sie bei dieser Variante auf externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe zurückgreifen.
Die Angabe C3 beschreibt eine gegenüber der Standardluft leicht vergrößerte Radiallagerluft im messkraftfreien Zustand. Dieses zusätzliche Spiel trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper bei thermischer Erwärmung oder festen Passungssitzen auf der Welle zu vermeiden. Vor allem bei Wärmeeintrag über die Welle bleibt die Leichtgängigkeit der Wälzkörper erhalten.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behält der Werkstoff seine Maßstabilität. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel zu wählen, dessen thermische Belastbarkeit zum jeweiligen Einsatzbereich Ihrer Anwendung passt.
Das einreihige Wälzlager besteht aus einem Innenring mit 130 mm Bohrung, einem Außenring mit 165 mm Außendurchmesser und darin geführten Kugeln aus Wälzlagerstahl. Ein robuster Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Das Lager verfügt über keine Stromisolierung und ist ungeteilt ausgeführt.
Als Rillenkugellager ist die Bauform primär zur Aufnahme von Radialkräften konstruiert. Dank der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt das Bauteil gleichzeitig moderate Axialkräfte in beide Richtungen. Bei übermäßigen axialen Kräften sollten Sie jedoch prüfen, ob spezielle Axiallager oder Schrägkugellager für das System zweckmäßiger sind.
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