FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,38 € |
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Das Rillenkugellager 608 -C3 von FAG verbindet kompakte Baumaße von 8x22x7 mm mit leicht erhöhter Radiallagerluft für temperaturempfindliche Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 608 -C3 von FAG nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie geringe axiale Kräfte bei hohen Drehzahlen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Bauteil durch genaue Laufeigenschaften der Toleranzklasse P0 aus. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm zwischen den Laufbahnen. Konstrukteure nutzen diese Variante in kompakten Geräten und Kleinantrieben, bei denen eine saubere Führung auf engem Bauraum zählt.
Das offene Rillenkugellager 608 -C3 bewährt sich vor allem in kompakten Drehachsen mit mittleren bis hohen Drehzahlen. Typische Einsatzfelder finden sich in Kleinantrieben, kompakten Achsen sowie feinmechanischen Baugruppen. Da keine schleifenden Dichtscheiben Reibungswärme erzeugen, läuft das Lager reibungsarm an.
In sauberen Gehäusen oder ölgeschmierten Baugruppen lässt sich das Schmiermittel ungehindert zuführen. Instandhalter schätzen die unkomplizierte Nachschmierung bei routinemäßigen Wartungsarbeiten.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der normalen Standardausführung. Dieses zusätzliche Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung von Welle oder Innenring im Betrieb aus, ohne dass das Lager verspannt. Gleichzeitig trägt der zusätzliche Spielraum dazu bei, ein Klemmen zu vermeiden, wenn Passungen mit festem Übermaß gewählt werden.
Bei der Montage ist die offene Bauweise zu beachten: Konstruktionen erfordern eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel, damit die Laufbahnen geschützt bleiben.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 8 mm, einen Außendurchmesser von 22 mm sowie eine Breite von 7 mm. Diese Abmessungen entsprechen der Ausführung 608. Der Außenring ist zylindrisch gefertigt und weist weder Flansch noch Ringnut auf, was den zentrierten Einbau in glatte Gehäusebohrungen erleichtert.
Der Zusatz C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Sie sorgt für Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen, wenn im laufenden Betrieb Wärme entsteht oder feste Passungssitze den Innenring aufweiten. Dadurch beugt das Lager vorzeitiger Verspannung bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse vor.
Ein offenes Lager verzichtet auf berührende Dichtlippen oder Deckscheiben. Dadurch entstehen minimale Reibungsverluste, was hohe Drehzahlen und einen leichten Anlauf begünstigt. Diese Ausführung eignet sich für geschützte Einbauräume, in denen die Schmierung über den Ölkreislauf oder gezielte Schmierstoffzufuhr des umgebenden Aggregats erfolgt.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Bei höheren Temperaturen sollten Anwender auf geeignete Schmierstoffe achten, die für das jeweilige thermische Umfeld freigegeben sind.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) markiert den Standard für Maß- und Rundlaufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie bietet eine definierte Passgenauigkeit für übliche Wellen- und Gehäusetoleranzen im Maschinenbau. Diese Genauigkeitsstufe deckt die Anforderungen vieler industrieller Drehachsen zuverlässig ab.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand und trennt die Wälzkörper zuverlässig. Der Blechkäfig bietet geringes Eigengewicht bei solider Festigkeit und verträgt Erschütterungen sowie Drehzahlschwankungen im definierten Temperaturfenster.
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