FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,29 € | 309,52 € |
| 5 | 32,58 € | 293,23 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6034 -C3 von FAG mit 170 mm Bohrung und vergrößerter C3-Lagerluft eignet sich für thermisch anspruchsvolle Industrieantriebe.
Das Rillenkugellager 6034 -C3 ist ein offenes Wälzlager für Industrieanwendungen mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und 42 mm Breite. Als einreihiges Lager nimmt es radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Ausführung stammt von FAG und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für Innenring, Außenring und Wälzkörper. Ein Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den Laufrillen.
Dieses Lager kommt vor allem bei Anwendungen zum Einsatz, bei denen radiale und axiale Kräfte sowie betriebsbedingte Erwärmungen auftreten. Durch den Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad eignet sich das Bauteil auch bei schwankenden Betriebstemperaturen. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung über das Gehäuse, sei es mit Schmieröl oder speziellem Wälzlagerfett. Bei der Konstruktion ist auf eine wirksame externe Gehäuseabdichtung zu achten.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen trägt dazu bei, dass sich das Lager bei Erwärmung der Welle oder bei festen Passungen nicht verspannt. Dadurch bleibt der leichte Lauf auch bei Wärmeausdehnung erhalten. In Verbindung mit der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und dem flanschfreien Außenring lässt sich das Wälzlager passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einbauen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 42 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager ohne Flansch oder Nut am Außenring. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse.
Der Zusatz C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Diese Eigenschaft gleicht Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring aus, bevor das Lager im Betrieb seine eigentliche Betriebsspiel-Balance erreicht. Zudem wirkt das zusätzliche Spiel einem Klemmen der Wälzkörper bei festen Passungssitzen entgegen.
Da das Lager werkseitig offen ausgeführt ist und keine integrierten Dichtungen besitzt, erfolgt die Schmierung extern über das umgebende Gehäuse. Sie können je nach Einsatzbedingung Öl- oder Fettschmierung einsetzen. Wichtig ist eine externe Gehäuseabdichtung, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten und das Eindringen von Schmutz zu vermeiden.
Das Wälzlager deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Die Kombination aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und dem Stahlblechkäfig unterstützt die Formstabilität der Komponenten über dieses thermische Spektrum hinweg, sofern der eingesetzte Schmierstoff für die jeweiligen Temperaturen geeignet ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN sowie ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit deckt viele industrielle Anwendungen ab. Sie definiert die Maßhaltigkeit bei den Anschlussmaßen an Welle und Gehäuse ohne zusätzliche Sonderanforderungen an engere Toleranzfelder.
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