SKF
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| 20 | 9,52 € | 85,63 € |
Das Rillenkugellager 6316 /C3 von SKF Wälzlager ist mit seinen Maßen von 80x170x39 mm und vergrößerter Lagerluft für radiale Belastungen ausgelegt.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6316 /C3 nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen zugleich in axialer Richtung. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich die Konstruktion für Einbauorte mit externem Schmierkreislauf. Als Käfig kommt eine Ausführung aus Stahlblech zum Einsatz. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der für den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt ist.
Konstrukteure nutzen diese Baugröße in Industrieantrieben und rotierenden Baugruppen mit durchgehenden 80-mm-Wellen. Die offene Ausführung erlaubt eine Schmierung über das umgebende System, etwa durch ein bestehendes Ölbad oder eine zirkulierende Fettschmierung. Da das Lager weder Flansch noch Ringnut am Außenring aufweist, lässt sich der 170 mm messende Außenkörper direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einschieben.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen gleicht Maßänderungen aus, wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse den Innenring aufweiten. Ebenso trägt die vergrößerte Lagerluft dazu bei, ein Verspannen des Lagers zu mindern, falls im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert dabei die normgerechte Maßhaltigkeit für industrielle Anwendungen.
Die Hauptabmessungen betragen 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite. Der Außenring besitzt eine zylindrische Form ohne Flansch oder Nut. Diese Maße entsprechen den Spezifikationen für einreihige Radial-Rillenkugellager.
Das Nachsetzzeichen C3 beschreibt eine leicht vergrößerte Radiallagerluft. Sie sorgt dafür, dass nach dem Aufpressen mit fester Passung sowie bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Spiel im Lager verbleibt. Dies dient dazu, ein Klemmen der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung zu vermeiden.
Offene Lager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Maschinenumfeld, beispielsweise durch Schmieröl oder eine manuelle Befettung vor Inbetriebnahme. Das Schmiermittel sollte auf den Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad abgestimmt sein.
Innenring, Außenring und Wälzkörper sind aus Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Härte und Formstabilität. Für die Führung der Kugeln sorgt ein Käfig aus gepresstem Stahlblech.
Das Bauteil entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (auch als PN bezeichnet) beziehungsweise ABEC 1. Diese Genauigkeitsklasse ist für den Standardbereich des Maschinenbaus und für industrielle Antriebsstränge vorgesehen.
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