SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,51 € | 47,73 € |
| 35 | 5,02 € | 45,22 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6404 von SKF nimmt radiale sowie axiale Kräfte auf und misst 20 mm Bohrung, 72 mm Außen- sowie 19 mm Baubreite.
Das Rillenkugellager 6404 ist ein vielseitiges Wälzlager in offener Ausführung. Durch die tiefe Laufrillengeometrie nimmt dieses Lager radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beide Richtungen auf. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl bietet die Konstruktion von SKF eine solide Basis für den industriellen Dauerbetrieb. Dank der Normaltoleranz P0 lässt sich das Kugellager direkt in standardisierte Gehäuse integrieren, während die normale Radiallagerluft für reguläre Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ausgelegt ist.
Konstruktionen mit hohen Radialbelastungen bei vergleichsweise kompaktem Wellendurchmesser stellen das primäre Einsatzgebiet dar. Der Außendurchmesser von 72 mm bei einer 20-mm-Bohrung verleiht dem Bauteil eine stabile Führung. Der geführte Stahlblechkäfig ist für anspruchsvolle Drehzahlbereiche ausgelegt, wobei mangels schleifender Dichtungen keine zusätzlichen Reibungsverluste entstehen.
Die offene Bauweise ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erlaubt eine direkte Zufuhr von Schmierstoffen aus dem System, etwa über Ölumlauf oder Tauchschmierung. Dadurch entstehen geringe Reibungswerte und moderate Betriebstemperaturen im kontinuierlichen Betrieb. Umgebende Dichtungen im Gehäuse schützen die Lagerstelle vor Schmutz und Feuchtigkeit. Für Anwendungen mit Standardanforderungen genügt die Toleranzklasse Normal (PN) in Verbindung mit der normalen Lagerluft, da keine thermisch bedingten Ausdehnungsreserven erforderlich sind.
Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Baubreite von 19 mm gehört diese Ausführung zu den massiveren Lagern für 20-mm-Wellen. Durch dieses Breiten- und Durchmesserverhältnis nimmt das Lager höhere Radialkräfte auf als leichtere Baureihen.
Bei einem offenen Lager fehlen integrierte Dichtungen oder Deckscheiben an den Stirnseiten. Die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig liegen frei, was die Reibung minimiert und den Einsatz in ölgeschmierten Gehäusen ermöglicht. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen muss durch die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Ausführung bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Führungsgenauigkeit und Leichtgängigkeit bei üblichen Betriebstemperaturen. Sie eignet sich für reguläre Passungsverhältnisse, sofern keine thermischen Differenzen zwischen Innen- und Außenring ein vergrößertes Spiel erfordern.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der verwendete 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig sind auf diese Temperaturen ausgelegt. Entscheidend für den kontinuierlichen Betrieb ist ein Schmierstoff, der innerhalb dieser Grenzwerte seine viskosen Eigenschaften behält.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (entspricht Normaltoleranz PN oder ABEC 1) definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen. Sie bildet den marktüblichen Standard für Industrieanwendungen ab und ermöglicht den Einbau auf Standardwellen und in gängige Lagersitze ohne gesonderte Passungsauswahl.
Da offene Lager ab Werk ungefüllt bleiben, richtet sich das Schmiermittel nach der Konstruktion des Aggregats. In geschlossenen Getrieben übernimmt meist das umgebende Industriegetriebeöl die Schmierung. Für separate Lagergehäuse eignet sich ein auf Drehzahl und Umgebungstemperatur abgestimmtes Wälzlagerfett.
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