6318 -C4 Rillenkugellager von FAG
6318 -C4 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 6318 -C4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
190 mm
Breite
43 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
4,903 kg
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Rillenkugellager FAG 6318 -C4
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Rillenkugellager FAG 6318 -C4

Das Rillenkugellager 6318 -C4 von FAG ist mit 90x190x43 mm und vergrößerter Lagerluft für Lagerungsstellen mit thermischen Belastungen ausgelegt.

Das einreihige Rillenkugellager 6318 -C4 von FAG nimmt radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt dieses offene Wälzlager über einen Stahlblechkäfig und entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und 43 mm Breite eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.

In welchen Einsatzbereichen wird das Rillenkugellager 6318 -C4 verwendet?

Das Rillenkugellager 6318 -C4 kommt vor allem in Lagerstellen zum Einsatz, bei denen während des Betriebs erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Die offene Bauform ermöglicht eine direkte Schmierung über das umgebende Gehäusesystem, beispielsweise mit Öl oder Schmierfett. Typische Einsatzfelder finden sich in Industrieanwendungen mit Wärmeeintrag, bei denen Bauteile thermischer Ausdehnung ausgesetzt sind. Das Lager nimmt dort vorwiegend radiale Führungskräfte auf.

Warum ist die vergrößerte Lagerluft C4 bei dieser Ausführung erforderlich?

Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht eine thermische Ausdehnung der Welle oder des Innenrings im Betrieb aus. Wenn sich Komponenten im Betrieb erwärmen, verringert sich das interne Lagerspiel. Ein Lager mit Normalluft könnte sich dadurch verspannen und überhitzen. Die C4-Luft bietet vor dem Einbau zusätzlichen Spielraum, damit nach Erwärmung und Passungseinengung ein freier Wälzkörperumlauf erhalten bleibt. Konstruktiv schützt die Gehäuseumgebung das offene Wälzlager vor Schmutzeintrag.

Was zeichnet das Rillenkugellager 6318 -C4 aus?

Dieses einreihige Radialkugellager besitzt Hauptabmessungen von 90 mm Innen-, 190 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und gefertigt aus 100Cr6-Stahl, arbeitet es im Bereich von -20 bis +150 Grad. Das hervorstechende Merkmal ist die stark vergrößerte Lagerluft C4.

Was bedeutet die Lagerluft C4 beim Rillenkugellager 6318?

C4 kennzeichnet eine interne Radiallagerluft, die über dem Standard und über der Ausführung C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel ist erforderlich, wenn feste Passungen oder hohe Betriebstemperaturen zu einer Verengung des inneren Freiraums führen. So läuft das Lager auch bei Temperaturgefällen zwischen Welle und Gehäuse frei.

Welche Schmierungsanforderungen stellt die offene Bauform?

Da das Rillenkugellager keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben besitzt, erfolgt die Schmierung über die Gehäuseumgebung der Maschine, etwa über ein Ölbad oder eine Fettschmierung. Ein externes Dichtsystem am Gehäuse dient dazu, das Austreten des Schmierstoffs sowie das Eindringen von Schmutzpartikeln zu begrenzen.

Welche Toleranzklasse weist das Lager auf?

Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was international dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Sie definiert präzise Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Laufgenauigkeit der Lagerringe, wodurch das Bauteil mit genormten Wellen- und Gehäusesitzen harmoniert.

Aus welchem Material bestehen Ringe, Käfig und Wälzkörper?

Sowohl die Innen- und Außenringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der eine hohe Ermüdungsfestigkeit im Wälzkontakt aufweist. Die Kugeln werden von einem gepressten Stahlblechkäfig geführt, der die Wälzkörper auf Abstand hält und einen störungsfreien Lauf im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad unterstützt.

Worauf ist beim Einbau des Lagers zu achten?

Bei der Montage dieses offenen Lagers kommt es auf Sauberkeit im Einbauraum an, da Fremdkörper ungehindert an die Laufbahnen gelangen können. Zudem muss die Einbaurichtung axialer Kräfte berücksichtigt werden, falls axiale Lasten auftreten. Die erhöhte Lagerluft C4 verringert sich erst im montierten und betriebswarmen Zustand auf das eigentliche Betriebsspiel.

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