6010 Rillenkugellager von SKF
6010 Rillenkugellager von SKF

SKF

Rillenkugellager SKF 6010

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
16 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P6 bzw. ABEC 3
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Version
Explorer
Gewicht
0,255 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Rillenkugellager SKF 6010
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Rillenkugellager SKF 6010

Das Rillenkugellager 6010 von SKF ist ein offenes Wälzlager mit den Maßen 50x80x16 mm und erhöhter Genauigkeit nach Toleranzklasse P6.

Das Rillenkugellager 6010 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für kombinierte Belastungen. Als offenes Radiallager ohne integrierte Dichtung läuft dieses Bauteil mit geringem Reibungswiderstand, was hohe Drehzahlen begünstigt. Die Ausführung in der SKF Explorer-Leistungsklasse verbindet Werkstoffgüte mit optimierter Oberflächenbeschaffenheit. Mit den Hauptabmessungen 50 mm Innendurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite dient es vorwiegend der Aufnahme radialer Kräfte und führt die Welle zusätzlich in beiden axialen Richtungen.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6010 von SKF?

Dieses Radiallager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo eine externe Schmierstoffversorgung und Gehäuseabdichtung vorhanden sind. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Industrieanwendungen mit externem Schmierkreislauf und Wellendurchmessern von 50 mm. Weil das Bauteil offen konstruiert ist, gelangt das im System zirkulierende Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Wälzkörper. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und bleibt im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad formstabil.

Was bedeutet die Toleranzklasse P6 beim Rillenkugellager 6010?

Die Toleranzklasse P6, vergleichbar mit ABEC 3, definiert eine gegenüber dem Standard reduzierte Maß- und Lauftoleranz. Das Lager weist geringere Rundlaufabweichungen an Innen- und Außenring auf, was Schwingungen im Betrieb mindert und die Laufruhe unterstützt. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft eignet sich diese Variante besonders für Anwendungen, bei denen eine exakte Wellenführung gefordert ist. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass die umgebenden Lagersitze von Welle und Gehäuse auf diese höhere Fertigungsgenauigkeit abgestimmt sind.

Welche Maße hat das Rillenkugellager 6010?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 16 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen definieren den benötigten Einbauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.

Warum wird das Rillenkugellager 6010 als offenes Lager ausgeführt?

Offene Wälzlager verzichten auf schleifende Dichtscheiben oder Deckscheiben, wodurch das Lager ein besonders geringes Reibungsmoment aufweist. Dadurch eignet sich diese Ausführung für höhere Drehzahlen als abgedichtete Varianten. Das Lager setzt jedoch eine saubere Einbauumgebung voraus und erfordert die Schmierung über das Gehäusesystem, beispielsweise durch Ölbad oder Umlaufschmierung.

Was zeichnet die Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 aus?

Die Toleranzklasse P6 entspricht der Einstufung ABEC 3 und kennzeichnet engere Fertigungstoleranzen als die herkömmliche Normaltoleranz. Diese engere Passgenauigkeit betrifft die Rundheit sowie den Plan- und Rundlauf der Laufbahnen. Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Geräuscharmut und Führungsgenauigkeit nutzen die reduzierte Schwingungsneigung dieses Lagers.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager ausgelegt?

Der zulässige Betriebsbereich für dieses Modell reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne maßlich stabil. Bei der Festlegung der Betriebstemperatur ist zusätzlich die thermische Beständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs zu berücksichtigen.

Welche Bedeutung hat die Einstufung als SKF Explorer?

Die Ausführung Explorer kennzeichnet eine von SKF entwickelte Leistungsklasse für Wälzlager. Sie beruht auf einem besonders reinen Wälzlagerstahl, einer präzisen Innengeometrie sowie speziell bearbeiteten Kontaktflächen zwischen Kugeln und Laufbahn. Diese konstruktiven Details verringern Spannungsspitzen im Material und tragen zu einer längeren rechnerischen Lebensdauer im Betrieb bei.

Was kennzeichnet die normale Radiallagerluft bei diesem Kugellager?

Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Laufringen im unmontierten Ausgangszustand. Sie ist auf übliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen ausgelegt. Beim fachgerechten Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Betriebsspiel, sodass das Lager im Betrieb eine Führung mit definiertem Betriebsspiel ohne übermäßige Verspannung beibehält.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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