SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,77 € | 166,61 € |
| 20 | 17,54 € | 157,84 € |
Das Rillenkugellager 6318 /C4 von SKF bietet mit 90x190x43 mm und stark erhöhter Lagerluft zuverlässigen Lauf bei thermischen Dehnungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6318 /C4 von SKF nimmt radiale sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt dieses offene Wälzlager über einen Stahlblechkäfig. Die Ausführung besitzt weder Dicht- noch Deckscheiben, wodurch Schmierstoffe ungehindert an die Wälzkörper gelangen. Bei Abmessungen von 90 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite eignet sich die Konstruktion für Industrieanwendungen mit kontinuierlicher Ölschmierung oder definierter Fettversorgung.
Diese Ausführung kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo deutliche Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring auftreten. Durch die offene Bauweise lässt sich das Bauteil direkt in bestehende Schmierkreisläufe integrieren oder gezielt nachschmieren. Dank der Spezifikation nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) ist das Wälzlager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Konstruktionen mit festen Passungen auf der Welle profitieren von der vergrößerten radialen Nachgiebigkeit.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft und der Stufe C3. Diese Eigenschaft kompensiert ein Aufweiten des Innenrings durch feste Presssitze sowie betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle. Ohne ausreichende Anfangsluft würde das Betriebsspiel im warmen Zustand zu stark schrumpfen, was zu erhöhter Reibung führen könnte. Vor dem Einbau sollte geprüft werden, ob Betriebstemperaturen und Passungswahlen diese erweiterte Lagerluft erfordern.
Dieses Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 43 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Prüfen Sie diese Anschlussmaße vor dem Einbau an Welle und Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz im Aggregat zu erzielen.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Bauform keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht eine direkte Schmierung über ein externes Ölbad, Ölumlaufschmierung oder eine regelmäßige Nachfettung. Zudem sinkt der Drehwiderstand, da keine schleifenden Dichtlippen am Innenring anliegen. Für den Schutz vor Schmutz sorgt das umgebende Maschinengehäuse.
Die Lagerluftklasse C4 wird gewählt, wenn starke Wärmegradienten zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Übermaßpassungen zum Einsatz kommen. Beide Faktoren verringern das radiale Betriebsspiel nach der Montage. Die stark vergrößerte Anfangsluft dient dazu, ein ausreichendes Betriebsspiel bei Betriebstemperatur zu erhalten und Verspannungen vorzubeugen.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Sowohl die Laufbahnen aus Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diesen Bereich ausgelegt. Bei dauerhaft hohen Temperaturen muss darauf geachtet werden, dass das verwendete Schmiermittel für den gewählten thermischen Bereich freigegeben ist.
Dieses Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN sowie ABEC 1. Diese Einstufung deckt gängige Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Sie erlaubt einen Austausch bei Instandhaltungen, ohne dass gesonderte Feinpassungen am Gehäuse oder an der Welle vorgesehen werden müssen.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die Führung der Kugeln kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Diese Werkstoffpaarung bietet Formstabilität unter wechselnden Betriebsbedingungen und eignet sich für übliche Schmierstoffe auf Mineralöl- oder Synthetikbasis.
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