FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,27 € | 195,20 € |
| 5 | 20,54 € | 184,93 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6215 -MA-C3 bietet mit 75x130x25 mm, Messing-Massivkäfig und vergrößerter Lagerluft hohe Betriebssicherheit bei thermischen Einflüssen.
Das Rillenkugellager 6215 -MA-C3 ist ein einreihiges Wälzlager von FAG aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit einer Bohrung von 75 mm, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite nimmt diese Ausführung vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, lässt sich das Bauteil unmittelbar in externe Schmierkreisläufe integrieren.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo Schwingungen, höhere Drehzahlen oder betriebsbedingte Erwärmungen auftreten. Durch den spezifizierten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius arbeitet das Lager stabil in Umgebungen mit thermischen Belastungen. Typische Einsatzfelder liegen im allgemeinen Maschinenbau, in Getriebestufen und stationären Industrieantrieben. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, erfolgt der Einbau in zylindrisch vorgefertigte Gehäusebohrungen.
Die Ausführungskennung MA steht für einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig. Dieser Käfigtyp verleiht dem Wälzkörpersatz eine hohe Stabilität gegenüber Vibrationen und Stoßbelastungen. Die radial vergrößerte Lagerluft C3 gleicht thermische Dehnungen im Betrieb sowie Einengungen durch Passungsübermaße auf der Welle aus. Gefertigt in Normaltoleranz P0 (ABEC 1), fügt sich das Bauteil maßhaltig in standardisierte Konstruktionen ein.
Die Maße betragen 75 mm Bohrungsdurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite. Bei diesen Werten handelt es sich um genormte Hauptabmessungen der Baureihe 6215. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellenabsatz sowie die Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz nach der vorgesehenen Toleranzklasse P0 zu erzielen.
Das Kürzel MA kennzeichnet einen spanend hergestellten Messing-Massivkäfig mit Außenringführung. Diese massive Ausführung zeichnet sich durch hohe Formstabilität bei Schwingungen und Beschleunigungen aus. Der Käfig führt die Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl präzise und eignet sich für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen in rotierenden Maschinenbaugruppen.
Die Lagerluftklasse C3 weist ein größeres radiales Spiel als die Standardausführung auf. Wenn Innen- und Außenring mit festen Passungen montiert werden oder ein Temperaturunterschied zwischen Welle und Gehäuse entsteht, verringert sich das interne Spiel. Die vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, dass sich das Lager im Betrieb nicht verspannt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Da Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl bestehen und keine temperaturempfindlichen Kunststoffelemente verbaut sind, deckt diese Variante breite thermische Bedingungen ab. Das extern zugeführte Schmiermittel muss für den jeweiligen Temperaturbereich geeignet sein.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk weder Deckscheiben noch Schleifdichtungen. Konstruktionen nutzen diese Bauform häufig bei Ölbad- oder Umlaufschmierungen, da der Schmierstoff direkt an die Laufbahnen gelangt. Das umgebende Gehäuse muss die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernehmen, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Die Fertigungsgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, vergleichbar mit ABEC 1. Diese Standardgenauigkeit genügt den Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Sie setzt zylindrische Lagersitze auf Welle und Gehäuse voraus, die den üblichen ISO-Passungen für einreihige Radialkugellager entsprechen.
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