SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,74 € | 14,15 € |
| 25 | 1,48 € | 13,41 € |
| 50 | 2,23 € | 12,66 € |
Das Rillenkugellager 6307 von SKF bietet mit den Maßen 35x80x21 mm eine offene Bauform für hohe Drehzahlen bei kombinierten Radial- und Axiallasten.
Das einreihige Rillenkugellager 6307 nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und führt die Welle zusätzlich in beiden axialen Richtungen. Bei dieser Ausführung von SKF handelt es sich um die Explorer-Leistungsklasse. Der Innenring, der Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Da das Wälzlager offen konstruiert ist und keine schleifenden Dichtscheiben besitzt, gelangt das Schmiermittel der umgebenden Konstruktion ungehindert an die Laufbahnen.
Die offene Ausführung des Lagers kommt in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen bereits eine externe Abdichtung des Gehäuses vorliegt und Schmierstoffe wie Öl oder Fett frei zirkulieren können. Ohne Dichtscheiben treten keine zusätzlichen Reibungsverluste auf, wodurch das Wälzlager für hohe Drehzahlen ausgelegt ist. Mit einer Bohrung von 35 mm und einem Außendurchmesser von 80 mm nimmt die Konstruktion kombinierte Kräfte in kompakten Bauräumen auf, während der offene Aufbau eine kontinuierliche Nachschmierung im Betrieb erlaubt.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und trägt zu einer geringen Erwärmung bei. Die normale Radiallagerluft ist auf gängige Passungsverhältnisse sowie einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius abgestimmt. Gefertigt nach der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht das Lager den üblichen Vorgaben für Maßhaltigkeit und Rundlauf. Der zylindrische Außenring ohne Nut oder Flansch ermöglicht zudem den bündigen Einbau in glatte Gehäusebohrungen.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Breite von 21 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen und in zylindrischen Gehäusen gängiger Maschinenkonstruktionen.
Eine offene Ausführung besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch entsteht keine zusätzliche Dichtungsreibung, was hohe Drehzahlen begünstigt. Das Lager eignet sich für Anwendungen mit externer Abdichtung, bei denen die Schmierstoffversorgung über ein Ölbad oder zentrale Schmiersysteme erfolgt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen bei herkömmlichen Wellen- und Gehäusepassungen aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen.
Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Dieser Bereich wird durch den verwendeten Wälzlagerstahl 100Cr6 und den Stahlblechkäfig ermöglicht, setzt jedoch einen temperaturstabilen Schmierstoff in der Anwendung voraus.
Als radiales Wälzlager nimmt die Bauform vorrangig senkrecht zur Welle wirkende Radialkräfte auf. Aufgrund der tiefen Laufrillen stützt das einreihige Lager gleichzeitig axiale Führungskräfte in beide Richtungen ab.
Die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 definiert die Standard-Maß- und Laufgenauigkeit für Industrielager. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus bezüglich Rundlauf und Maßhaltigkeit vollständig ab.
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