SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,67 € | 69,73 € |
| 30 | 7,34 € | 66,06 € |
Das Pendelrollenlager 22211 EK von SKF Wälzlager kombiniert eine konische 55-mm-Bohrung mit P5-Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Radiallasten bei 55x100x25 mm Bauraum.
Das Pendelrollenlager 22211 EK ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) der Explorer-Leistungsklasse. Konstruiert für schwere radiale und beidseitig axiale Kräfte gleicht es Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Durch die normale Radiallagerluft eignet sich das Bauteil für Standard-Betriebsbedingungen im industriellen Dauerbetrieb.
Dieses Lager kommt zum Einsatz, wenn Wellenlagerungen hohe Radialkräfte aufnehmen und gleichzeitig Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse ausgleichen müssen. Die Konstruktion deckt Anwendungen ab, bei denen Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler kompensiert werden müssen. Dank der erhöhten P5-Laufgenauigkeit bei standardisierter PN-Maßgenauigkeit läuft die Einheit vibrationsarm. Das offene Design ohne integrierte Dichtung ermöglicht den direkten Anschluss an vorhandene Schmiersysteme im Maschinenraum.
Die kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erleichtert die Montage auf Spannhülsen, Abziehhülsen oder direkt auf kegeligen Wellenzapfen. Über das axiale Aufschieben stellen Monteure die verbleibende Lagerluft im System gezielt ein. Der Außenring verfügt über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen. Dadurch gelangt Schmierstoff im laufenden Betrieb direkt zwischen die Rollenreihen, was die gezielte Nachschmierung unterstützt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 25 mm auf. Die Bohrung ist nicht zylindrisch, sondern im genormten Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt.
Das Zeichen K kennzeichnet eine kegelige beziehungsweise konische Bohrung mit einer Verjüngung von 1:12. Diese Bauform gestattet eine flexible Befestigung auf abgestuften Wellen oder mittels Hülse. Zudem lässt sich das Betriebsspiel beim axialen Aufpressen regulieren.
Die umlaufende Nut und die radialen Bohrungen im Außenring leiten Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar in das Innere des Lagers. Das Schmiermittel verteilt sich dadurch gleichmäßig auf beiden Laufbahnen. Dies erleichtert das regelmäßige Nachschmieren im eingebauten Zustand.
Dieses Wälzlager kombiniert die normale Maßgenauigkeit PN mit der erhöhten Laufgenauigkeit P5. Während die Außenabmessungen den üblichen Normtoleranzen entsprechen, weist der rotierende Innenring engere Rundlauftoleranzen auf. Das trägt zu einem vibrationsarmen Lauf bei dynamischer Belastung bei.
Die thermische Beständigkeit des Lagers reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig bewahren auch bei anhaltender Erwärmung ihre Festigkeit. Voraussetzung hierfür ist ein Schmierstoff, der diesen Temperaturbereich abdeckt.
Offene Wälzlager besitzen keine werksseitig eingepressten Dichtscheiben. Sie eignen sich für Einbaustellen, an denen Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutz schützen oder eine kontinuierliche Öl- beziehungsweise Fettschmierung vorhanden ist. Dadurch lässt sich das Lager bedarfsgerecht spülen und mit Schmierstoff befüllen.
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