1310 -K-TVH-C3 Pendelkugellager von FAG
1310 -K-TVH-C3 Pendelkugellager von FAG

FAG

Pendelkugellager FAG 1310 -K-TVH-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
110 mm
Breite
27 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Polyamidkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Innenring
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +120 °C
Gewicht
1,19 kg
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Pendelkugellager FAG 1310 -K-TVH-C3
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Pendelkugellager FAG 1310 -K-TVH-C3

Das zweireihige Pendelkugellager 1310 -K-TVH-C3 von FAG mit den Maßen 50x110x27 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und besitzt eine konische Bohrung.

Beim Pendelkugellager 1310 -K-TVH-C3 handelt es sich um ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit durchgehender hohlkugeliger Außenringlaufbahn. Diese Konstruktion führt dazu, dass sich das Lager bei Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen selbsttätig im Gehäuse einstellt. Ausgeführt als offenes Lager ohne integrierte Dichtung, erlaubt diese Variante von FAG eine gezielte Schmierstoffversorgung über das umgebende System. Der integrierte Polyamidkäfig sorgt dabei für eine geräuscharme Führung der Wälzkörper.

Wofür eignet sich das Pendelkugellager 1310 -K-TVH-C3?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem in Lagerstellen, an denen betriebsbedingte Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusesitzen auftreten. Durch die zweireihige Kugelbestückung nimmt die Einheit radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei langen Antriebswellen, bei denen Fertigungstoleranzen oder elastische Verformungen der Konstruktion ausgeglichen werden müssen.

Welche Besonderheiten bieten konische Bohrung und C3-Lagerluft?

Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese erlaubt die Befestigung auf abgestumpften Wellen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf glatten Zylinderwellen. Beim Aufschieben des Innenrings weitet sich dieser, was die vorhandene Lagerluft gezielt reduziert. Aus diesem Grund ist das Lager werksseitig mit der leicht erhöhten Radiallagerluft C3 ausgestattet, damit nach der kraftschlüssigen Montage das erforderliche Betriebsspiel verbleibt.

Was kennzeichnet das Pendelkugellager 1310 -K-TVH-C3?

Zweireihige Pendelkugellager dieser Bauart verfügen über eine gemeinsame sphärische Außenringlaufbahn, wodurch sie Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig ausgleichen. Das Bauteil besitzt eine konische Bohrung, einen formstabilen Käfig aus Polyamid sowie die erweiterte Lagerluftklasse C3 für anspruchsvolle Montagebedingungen.

Welche Maße hat das Lager 1310 -K-TVH-C3?

Die Hauptabmessungen betragen 50 mm Bohrungsdurchmesser am kleinsten Konusdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 27 mm Baubreite. Gefertigt wird das Lager in der Normaltoleranzklasse P0 (ABEC 1) aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen -K-TVH-C3?

Das Nachsetzzeichen setzt sich aus drei Merkmalen zusammen: Der Buchstabe K signalisiert die konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Das Kürzel TVH verweist auf den Käfig aus Polyamid. Die Kennzeichnung C3 weist die leicht vergrößerte Radiallagerluft aus.

Warum ist die Ausführung mit C3-Lagerluft bei konischer Bohrung wichtig?

Bei der Montage auf einer Spannhülse oder einem kegeligen Wellensitz wird der Lagerinnenring axial verschoben und dadurch elastisch aufgeweitet. Dieser Vorgang verringert das radiale Lagerspiel messbar. Die anfänglich größere Radialluft der Gruppe C3 verhindert, dass das Lager nach dem Festsetzen verspannt läuft.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager betreiben?

Zulässig ist ein thermischer Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Begrenzend wirkt hierbei der Werkstoff des Polyamidkäfigs. Für den einwandfreien Lauf ist zudem die Temperaturbeständigkeit des extern zugeführten Schmieröls oder Schmierfetts zu beachten.

Wie wird das offene Lager geschmiert und geschützt?

Offene Wälzlager besitzen keine herstellerseitigen Dichtscheiben. Die Schmierung mit Fett oder Öl erfolgt direkt über das jeweilige Lagergehäuse, welches auch die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit nach außen übernimmt. Vor der Inbetriebnahme ist das Bauteil fachgerecht mit dem vorgesehenen Schmierstoff zu befüllen.

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