FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,57 € | 86,71 € |
| 30 | 9,14 € | 82,14 € |
Das Pendelkugellager 1311 -K-TVH-C3 von FAG bietet mit 55 mm konischer Bohrung und C3-Lagerluft gezielten Ausgleich von Fluchtungsfehlern bei Wellendurchbiegungen.
Das zweireihige Pendelkugellager 1311 -K-TVH-C3 von FAG ist für Lagerstellen konzipiert, an denen Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle auftreten. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellen sich die Wälzkörper bei Schiefstellungen flexibel ein, ohne unzulässige Zwangsspannungen zu erzeugen. Dieses Wälzlager besitzt die Maße 55 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser sowie 29 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, arbeitet das offene Lager in einem Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad.
Der Einsatz empfiehlt sich vor allem bei Lagerungsanordnungen mit elastischen Wellen oder Durchbiegungen des Tragrahmens. Typische Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau umfassen lange Wellenstränge mit vorwiegend radialer Beanspruchung, bei denen Gehäusefluchtungsfehler betriebssicher kompensiert werden müssen. Da der Innenring über zwei Laufbahnen verfügt und der Außenring hohlkugelig ausgeführt ist, gleicht die Konstruktion statische sowie dynamische Winkelfehler im Betrieb selbsttätig aus. Als offenes Lager lässt sich die Schmierung direkt über das umgebende Gehäuse oder ein Schmiersystem realisieren.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese ermöglicht die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spannhülsen auf zylindrischen Wellen, wodurch sich das Lagerspiel präzise einstellen lässt. Die Ausführung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Diese zusätzliche Luftreserve kompensiert die betriebsbedingte Verringerung des Spiels durch das Aufpressen des Innenrings sowie wärmebedingte Ausdehnungen. Der formstabile Polyamidkäfig (TVH) führt die Kugeln reibungsarm und sorgt für hohe Laufruhe im Dauerbetrieb.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm an der Bohrung, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 29 mm entspricht das Lager den standardisierten Abmessungen. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die zweireihige Kugelreihe verteilt sich die Radiallast gleichmäßig über die hohlkugelige Außenringbahn.
Die kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 dient der Befestigung auf konischen Wellensitzen oder der Montage mittels Spann- oder Abziehhülse auf glatten zylindrischen Wellen. Beim axialen Aufschieben verringert sich das Lagerspiel messbar. Dies erleichtert die Einstellung des erforderlichen Betriebsspiels sowie den späteren zerstörungsfreien Ausbau der Lagereinheit.
Die Kennzeichnung TVH steht für einen Polyamidkäfig, der die beiden Kugelreihen auf Abstand hält. Polyamid bietet ein geringes Eigengewicht, dämpft Laufgeräusche und erzeugt niedrige Reibungswerte an den Kontaktflächen. Der Käfig ist für den zulässigen Temperaturbereich des Lagers von -30 bis +120 Grad ausgelegt.
Bei Lagern mit konischer Bohrung verringert sich die Radialluft beim Aufschieben auf den kegeligen Sitz oder die Spannhülse merklich. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Anfangslagerluft. Diese trägt dazu bei, dass nach dem Festziehen des Lagers und bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend internes Betriebsspiel für einen leichten Lauf verbleibt.
Da dieses Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Die Schmierung erfolgt über das Lagergehäuse, wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl. Um das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, sind geeignete externe Dichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen am Gehäuse vorzusehen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne primär durch den verwendeten Polyamidkäfig (TVH) und den Wälzlagerstahl. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten Werkstoff und Käfiggeometrie ihre Formstabilität, sofern das gewählte Gehäuseschmiermittel für dieselben thermischen Bedingungen spezifiziert ist.
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