FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,12 € | 40,32 € |
| 35 | 4,24 € | 38,20 € |
Das Kegelrollenlager 33109 von FAG nimmt hohe radiale sowie einseitig axiale Belastungen bei kompakten Abmessungen von 45x80x26 mm auf.
Das Kegelrollenlager 33109 ist ein einreihiges Wälzlager in Standardausführung, gefertigt nach Normaltoleranz gemäß Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Durch den linienförmigen Kontakt der kegeligen Rollen nimmt diese Lagerbauart hohe Kräfte im industriellen Dauereinsatz auf. Als komplettes Kegelrollenlager umfasst die Baueinheit den Innenring, den Außenring sowie den geführten Rollenkranz. Diese Konstruktion eignet sich für anspruchsvolle Wellenlagerungen im klassischen Maschinenbau und in der Antriebstechnik.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig zum Einsatz, wenn kombinierte Belastungen aus Radialkräften und einseitigen Axialkräften auf eine Welle einwirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Stirnrad- und Kegelradgetrieben, Pumpenaggregaten, Achsantrieben sowie allgemeinen Industriegetrieben. Da ein einzelnes Kegelrollenlager axiale Kräfte bauartbedingt lediglich in einer Richtung aufnimmt, wird das Kegelrollenlager 33109 in der Praxis üblicherweise spiegelbildlich gegen ein zweites Lager angestellt montiert, um eine beidseitige axiale Führung der Welle zu ermöglichen.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf der Laufbahn des Innenrings und verhindert den direkten Kontakt der Rollen untereinander. Diese Käfigausführung erweist sich als widerstandsfähig gegenüber Schmierstoffen und Vibrationen. Zudem ist die Konstruktion für den Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt, wodurch das Lager flexibel mit gängigen Industrieölen oder Schmierfetten betrieben werden kann.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Gesamtbreite von 26 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Diese Kennwerte ermöglichen den Austausch in Getriebe- und Maschinengehäusen, sofern die Anschlussmaße der Welle und des Gehäusesitzes auf diese Maße abgestimmt sind.
Kegelrollenlager sind bauartbedingt nicht selbsthaltend konstruiert. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine feste Einheit, während der Außenring separat abgezogen werden kann. Diese Eigenschaft erleichtert die Montage und Demontage, da beide Ringe getrennt voneinander in das Gehäuse und auf die Welle eingepasst werden können.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Genauigkeitsklasse von Wälzlagern. Maß-, Form- und Laufgenauigkeit bewegen sich innerhalb der international definierten Normaltoleranz. Für den Großteil aller Anwendungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau genügt diese Präzisionsstufe, um eine funktionale Lagerung im regulären Betrieb zu ermöglichen.
Axiale Kräfte werden über die geneigten Laufbahnen sowie den bordgeführten Kontakt der Kegelrollen übertragen. Aufgrund des Druckwinkels leitet das Lager axiale Belastungen jedoch nur aus einer Richtung ab. Aus diesem Grund werden Kegelrollenlager im Regelfall paarweise in O- oder X-Anordnung montiert, um Kräfte in beiden Achsrichtungen aufzunehmen.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius vorgesehen. Die metallischen Komponenten wie Lagerringe, Rollen und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Intervall ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Schmierung sollten Schmierstoffe gewählt werden, deren Spezifikation auf die im Betrieb auftretenden Temperaturen abgestimmt ist.
Das Lager besitzt keine integrierten Dichtungen. Vor der Inbetriebnahme ist eine Schmierung mit geeignetem Wälzlagerfett oder Getriebeöl vorzunehmen. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie den Verlust von Schmierstoff im laufenden Betrieb zu vermeiden, sollte die Lagerstelle im Gehäuse über externe Dichtelemente wie Wellendichtringe geschützt werden.
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