FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,24 € | 42,52 € |
| 35 | 4,48 € | 40,28 € |
Das einreihige Kegelrollenlager 33010 von FAG nimmt mit den Maßen 50x80x24 mm hohe radiale sowie einseitig axiale Belastungen auf.
Das Kegelrollenlager 33010 von FAG ist als komplettes Wälzlager ausgeführt und besteht aus Innenring mit Rollenkranz sowie abnehmbarem Außenring. Die kegelig geformten Wälzkörper rollen auf den geneigten Laufbahnen ab und werden am Bord des Innenrings geführt. Dadurch nimmt die Konstruktion kombinierte Kräfte auf. Dieses Lager erfüllt die normale Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für den regulären Einsatz im Maschinenbau.
Dieses Wälzlager kommt bei kombinierten Belastungen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig Radialkräfte und einseitige Axialkräfte wirken. Da ein einzelnes Kegelrollenlager axiale Lasten nur aus einer Richtung aufnimmt, wird das Kegelrollenlager 33010 meist spiegelbildlich mit einem zweiten Gegenlager montiert. Durch diese paarweise Anstellung entsteht eine starre Lagerung mit präziser Führung, die sich exakt auf die geforderten Betriebsbedingungen einstellen lässt.
Der eingebaute Stahlblechkäfig führt die einzelnen Rollenkörper mit gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert die Reibung und dient einer sauberen Führung im Betrieb. Die metallische Käfigausführung ist formstabil und unterstützt den weiten Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Für den offenen Aufbau wählen Anwender je nach Betriebsumgebung eine passende Schmierung sowie eine geeignete externe Gehäusedichtung.
Die Maße betragen 50 mm Bohrungsdurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 24 mm Gesamtbreite. Diese Abmessungen definieren den benötigten Einbauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse und bestimmen die passende Passungsauswahl.
Kegelrollenlager sind konstruktiv nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Außenring lässt sich separat montieren, während der Innenring zusammen mit dem Rollensatz auf die Welle gefügt wird. Diese Trennbarkeit vereinfacht den Einbau und ermöglicht eine exakte axiale Einstellung des Lagerspiels im Gehäuse.
Durch die schräg gestellten Laufbahnen nimmt die Bauform hohe Radialkräfte und gleichzeitig Axialkräfte aus einer Richtung auf. Für die Aufnahme beidseitiger Axialkräfte montieren Konstrukteure zwei Lager paarweise gegeneinander in O- oder X-Anordnung, um die Welle in beide Richtungen spielfrei zu führen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Der integrierte Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine Festigkeit. Entscheidend für die reale Temperaturbeständigkeit im laufenden Betrieb ist zudem die Wahl eines temperaturfesten Schmierstoffs.
Die Einstufung nach P0, PN oder ABEC 1 bezeichnet die Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie definiert standardisierte Fertigungstoleranzen hinsichtlich Bohrungs-, Außen- und Breitenmaßen und deckt die Anforderungen des regulären Maschinen- und Anlagenbaus normgerecht ab.
Da keine werkseitig integrierten Dichtscheiben verbaut sind, erfolgt die Schmierung vor der Inbetriebnahme bedarfsgerecht mit Fett oder Schmieröl. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit wird über die Gehäusekonstruktion gelöst, beispielsweise durch Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen.
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