SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 40,66 € | 772,62 € |
| 3 | 81,32 € | 731,96 € |
Das Kegelrollenlager 32322 von SKF nimmt hohe Radial- und Axialkräfte auf und eignet sich mit den Maßen 110 x 240 x 84,5 mm für schwere Industrieanwendungen.
Das Kegelrollenlager 32322 ist ein offenes, einreihiges Rollenlager für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen. Die Ausführung von SKF besteht aus einem Innenring mit geführtem Rollensatz sowie einem separat montierbaren Außenring. Durch die kegeligen Laufbahnen überträgt das Bauteil kombinierte Kräfte präzise in das Gehäuse. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 84,5 mm eignet sich die Einheit für mechanisch beanspruchte Industriegetriebe und Wellensysteme.
Die Konstruktion nimmt hohe Radiallasten in Kombination mit einseitig wirkenden Axialkräften auf. Da ein einzelnes Kegelrollenlager axial nur in einer Kraftrichtung belastbar ist, erfolgt die Montage in Maschinen typischerweise paarweise gegen ein zweites Lager. Diese spiegelbildliche Anstellung stützt Wellen in beide Axialrichtungen stabil ab und ermöglicht eine präzise Einstellung des gewünschten Betriebsspiels bei der Inbetriebnahme.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Rollenkörper auf Abstand und führt sie gleichmäßig auf den Laufbahnen des Innenrings. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt und deckt damit vielfältige industrielle Betriebsbedingungen ab. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 passt das Bauteil auf genormte Lagersitze. Als offene Lagerung erfordert die Baugruppe eine geeignete Gehäusedichtung sowie eine stetige Schmierstoffversorgung.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Gesamtbreite von 84,5 mm. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Einbauraum auf der Welle und im Gehäuse. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Überprüfung der zylindrischen Lagersitze auf Maßhaltigkeit und Formgenauigkeit.
Die kegelförmigen Wälzkörper nehmen gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Die Lastübertragung erfolgt über schräg angestellte Rollenbahnen. Zur Aufnahme von Axialkräften in beiden Richtungen muss die Welle mit einem zweiten, gegensinnig montierten Lager ausgerüstet werden.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Für die tatsächliche Einsatzgrenze ist neben Käfig und Wälzlagerstahl vor allem der verwendete Schmierstoff maßgeblich. Bei dauerhaft thermischer Belastung an den Grenzwerten muss das gewählte Fett oder Schmieröl entsprechend abgestimmt sein.
Diese Toleranzklasse bezeichnet die Standard-Normaltoleranz für Wälzlager und legt Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit fest. Die Genauigkeit genügt für übliche Anwendungen im Getriebe- und allgemeinen Maschinenbau und bietet ein wirtschaftliches Verhältnis aus Präzision und Belastbarkeit.
Außenring und Innenring mit vormontiertem Rollensatz lassen sich separat handhaben. Diese Konstruktion vereinfacht die Montage, da der Außenring in das Gehäuse und der Innenring auf die Welle getrennt voneinander aufgezogen werden können. Das erforderliche Lagerspiel wird anschließend beim Zusammenbau im Gehäuse justiert.
Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtung benötigt das Lager eine Schmierstoffversorgung über das Gehäuse, beispielsweise mit Lagerfett oder durch ein Ölbad. Um Verunreinigungen abzuhalten und Schmiermittelaustritt zu verhindern, müssen am Gehäuse externe Dichtungen wie Wellendichtringe vorgesehen werden.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership