FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Kegelrollenlager 30208 von FAG mit den Maßen 40 x 80 x 19,75 mm nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten in Industrieantrieben auf.
Das Kegelrollenlager 30208 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager in Standardausführung. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 19,75 mm eignet sich diese Ausführung für industrielle Wellenlagerungen mit gleichzeitiger radialer und einseitig axialer Beanspruchung. Gefertigt in der Normtoleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) liefert die Einheit ein ausgewogenes Verhältnis von Rundlaufgenauigkeit und Passungsmaß. Sie erhalten ein komplettes Kegelrollenlager, bestehend aus Innenring mit Rollensatz und zugehörigem Außenring.
Konstruktionsbedingt überträgt dieses Lager hohe Radialkräfte und axiale Kräfte aus einer Richtung. Die kegelig ausgeführten Rollen und Laufbahnen leiten kombinierte Belastungen gezielt weiter. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen im allgemeinen Maschinenbau. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur in eine Richtung aufnehmen, arbeiten sie im Betrieb üblicherweise paarweise gegen ein zweites Lager in O- oder X-Anordnung.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kegelrollen auf der Innenringlaufbahn und hält den Abstand zwischen den Wälzkörpern konstant. Diese Käfigvariante bietet hohe mechanische Festigkeit und ist für den Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Da Innen- und Außenring getrennt montiert werden können, erleichtert die Bauform den Einbau in Gehäuse und auf Wellen. Beim Einbau ist das Lager axial anzustellen, um die betriebsnotwendige Lagerluft einzustellen.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Gesamtbreite von 19,75 mm entspricht das Lager den genormten metrischen Hauptabmessungen. Die Maße ermöglichen einen direkten Austausch in passenden Gehäusebohrungen und auf entsprechenden Wellensitzen.
Einreihige Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend konstruiert. Der Innenring mit Rollenkranz und der bordlose Außenring lassen sich separat handhaben und montieren. Das erleichtert das Aufpressen auf die Welle sowie das Einpassen in die Gehäusebohrung, insbesondere bei schwer zugänglichen Maschinenkonstruktionen.
Die Bauform nimmt hohe Radialkräfte auf und führt gleichzeitig axiale Kräfte aus einer Richtung. Für wechselseitige Axialbelastungen ist ein zweites Kegelrollenlager erforderlich, das spiegelbildlich angestellt wird, um die Welle in beide Richtungen spielfrei abzustützen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieses Rahmens behalten Stahlblechkäfig und Lagerstahl ihre Formstabilität. Die tatsächliche Betriebstemperatur im Dauereinsatz hängt zusätzlich von der Wahl des Schmierstoffs und den Umgebungsbedingungen ab.
Die Bezeichnungen P0 und PN (vergleichbar mit ABEC 1) stehen für die Normaltoleranzklasse bei Wälzlagern. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für übliche Industrieanwendungen und unterstützt einen präzisen Rundlauf im Betrieb.
Anders als bei Radialkugellagern ist das Betriebsspiel bei Kegelrollenlagern nicht ab Werk vorgegeben. Die Lagerluft oder Vorspannung entsteht erst bei der Montage durch das gezielte Anstellen des Innen- oder Außenrings gegen das Gegenlager. Die richtige Einstellung entscheidet über Tragfähigkeit und Laufruhe.
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