SKF
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Das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51308 von SKF nimmt reine Axiallasten in einer Richtung auf und misst 40x78x26 mm.
Das Axial-Rillenkugellager 51308 von SKF ist als einseitig wirkendes Axiallager konzipiert und nimmt Axialkräfte in einer definierten Achsrichtung auf. Das Bauteil besteht aus Wellenscheibe, Gehäusescheibe sowie einem geführten Kugel-Kranz aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Bei Abmessungen von 40 mm Bohrung, 78 mm Außendurchmesser und 26 mm Bauhöhe stützt das Wälzlager rotierende Wellen axial gegen ein Gehäuse ab. Durch die zerlegbare Konstruktion montieren Sie die einzelnen Lagerscheiben und den Kugelkäfig unabhängig voneinander auf der Welle.
Das Axial-Rillenkugellager 51308 nimmt ausschließlich axiale Kräfte in einer Achsrichtung auf. Das Lager stützt axiale Kräfte rotierender Wellen ab, darf jedoch keinen radialen Belastungen ausgesetzt werden. Treten kombinierte Kräfte auf, ist die Kombination mit einem separaten Radiallager erforderlich. Durch die plane Ausführung der Gehäusescheibe ist das Modell nicht winkeleinstellbar. Die Anlageflächen im Gehäuse und auf der Welle müssen präzise rechtwinklig zur Drehachse ausgerichtet sein.
Die einseitige Wirkrichtung legt fest, dass dieses Lager axiale Kräfte nur aus einer definierten Richtung aufnehmen kann. Bei wechselnder Kraftrichtung hebt die Gehäusescheibe ab, weshalb eine kontinuierliche Mindestaxiallast im Betrieb anliegen sollte. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Da die Ausführung ohne zusätzliche Unterlagscheibe geliefert wird, liegt die Gehäusescheibe direkt im Maschinengehäuse an. Saubere Passflächen sind erforderlich, um ein Verkanten der nicht winkeleinstellbaren Scheiben zu vermeiden.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 78 mm und einer Bauhöhe von 26 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen. Diese Maße beziehen sich auf die montierte Einheit aus Wellenscheibe, Gehäusescheibe und Kugel-Kranz. Vor dem Einbau sind der Bauraum auf der Welle sowie der Lagersitz im Gehäuse auf Maßhaltigkeit zu prüfen.
Nein, Axial-Rillenkugellager dieser Bauart sind ausschließlich zur Übertragung von reinen Axialkräften konstruiert. Radiale Belastungen führen zu ungleichmäßigem Lauf und vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen. Treten in der Lagerung radiale Führungskräfte auf, müssen diese über ein separates Radiallager auf der Welle abgefangen werden.
Für das Lager gilt ein zulässiger Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig bewahren innerhalb dieser Spanne ihre Maßstabilität. Bei der Auslegung sind die thermischen Einsatzgrenzen des verwendeten Schmierstoffs zu beachten, da das Schmiermittel das tatsächliche Temperaturfenster der Lagerstelle mitbestimmt.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN) entspricht der Grundgenauigkeit nach gängigen Wälzlagernormen und deckt sich mit der Klassifizierung ABEC 1. Sie besagt, dass Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerscheiben den Standardanforderungen im Maschinenbau genügen. Für allgemeine Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine verlässliche Passgenauigkeit ohne die Notwendigkeit von Hochpräzisionsstufen.
Bauartbedingt gleicht das Lager Schiefstellungen nicht aus, da die Gehäusescheibe mit einer ebenen Anlagefläche ausgeführt ist. Winkelfehler zwischen Welle und Gehäusebohrung können nicht selbsttätig kompensiert werden. Um Kantenläufer und ungleichmäßige Belastungen der Wälzkörper zu vermeiden, müssen die Anschlussflächen rechtwinklig bearbeitet und die Lagerung exakt fluchtend montiert sein.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Im Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius bleibt der Stahlblechkäfig formstabil und eignet sich für übliche Schmierstoffe im Maschinenbau.
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