SKF
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Das Axial-Rillenkugellager 51118 von SKF nimmt einseitige Axiallasten bei Wellendurchmessern von 90 mm auf und besteht aus 100Cr6-Wälzlagerstahl.
Das Axial-Rillenkugellager 51118 nimmt axiale Kräfte in einer Richtung auf und stützt rotierende Wellen axial ab. Die Baugruppe von SKF weist eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Bauhöhe von 22 mm auf. Durch den Fertigungswerkstoff 100Cr6 erweist sich das Wälzlager als formstabil bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Der geführte Stahlblechkäfig verteilt die Wälzkörper gleichmäßig auf den Laufbahnen der Gehäuse- und Wellenscheibe.
Das Axial-Rillenkugellager 51118 kommt in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen reine Axialkräfte in einer definierten Richtung auf die Welle wirken. Da diese Baureihe keine Radialkräfte aufnehmen darf, kombiniert die Konstruktion dieses Lager häufig mit separaten Radiallagern. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder Spindellagerungen mit axialer Führungsaufgabe. Wegen der ebenen Scheibenkonstruktion gleicht das Lager keine Fluchtungsfehler aus, weshalb ebene und rechtwinklige Anlageflächen an der Anschlusskonstruktion erforderlich sind.
Die einseitig wirkende Bauform dieses Lagers besteht aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe und dem dazwischenliegenden Kugel-Käfig-Kranz. Der eingebaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln reibungsarm und eignet sich für Temperaturen bis +150 Grad. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass diese Ausführung ohne Unterlagscheibe geliefert wird und eine starre Lagerung erfordert, da keine Winkeleinstellbarkeit vorliegt.
Dieses Axiallager besitzt eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Gesamtbreite von 22 mm. Die Hauptabmessungen entsprechen standardisierten Einbauräumen nach Toleranzklasse P0/PN. Wellen- und Gehäusescheibe sind auf diese Anschlussmaße abgestimmt und unterstützen eine saubere Führung unter axialer Krafteinwirkung.
Die Konstruktion ist für die Aufnahme reiner Axiallasten aus einer Wirkrichtung ausgelegt. Radiale Belastungen darf das Lager nicht aufnehmen, da diese zu Kantenläufern und erhöhtem Verschleiß führen. Treten im System kombinierte Kräfte auf, ist eine separate Lagerstelle für die Radialführung vorzusehen.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnet sich das Wälzlager durch eine hohe Maßbeständigkeit aus. In Kombination mit dem Stahlblechkäfig deckt das Bauteil einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Der gewählte Schmierstoff sollte auf diese thermischen Bedingungen abgestimmt sein.
P0 ist die Standard-Toleranzklasse für Wälzlager und entspricht der Einstufung ABEC 1 nach amerikanischer Norm. Sie definiert Grenzmaße für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerscheiben. Für die meisten Industrieanwendungen im normalen Maschinenbau bietet diese Genauigkeitsklasse das passende Verhältnis aus Maßhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager besitzt ebene Scheiben und reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Um Kantenspannungen zu vermeiden, müssen die Anschlussteile exakt rechtwinklig zur Drehachse gefertigt und starr montiert sein. Bei Winkelfehlern wären spezielle Versionen mit kugeligen Gehäusescheiben erforderlich.
Der Lieferumfang umfasst das einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager ohne Unterlagscheiben. Die Gehäusescheibe liegt direkt an der Gehäuseschulter an. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Anschlussflächen auf Ebenheit, damit sich die Axialkraft gleichmäßig über den Kugelkranz verteilt.
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