SKF
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Das Zylinderrollenlager N318 ECP/C3 von SKF bietet mit 90 mm Bohrung und C3-Lagerluft eine radial hoch belastbare Loslagerung.
Das Zylinderrollenlager N318 ECP/C3 ist ein einreihiges Wälzlager mit optimierter Innenkonstruktion für hohe Radialkräfte. Bei der Bauform N befinden sich die festen Borde am Innenring, während der Außenring bordlos und beidseitig abnehmbar ausgeführt ist. Diese Konstruktion ermöglicht einen zwangfreien Ausgleich axialer Längenänderungen direkt im Lager. Das offene Lager besitzt einen Polyamidkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Zylinderrollenlager nimmt gezielt hohe radiale Lasten auf, während die Welle im Innenring axial verschiebbar bleibt. Die Linienberührung der zylindrischen Wälzkörper erlaubt eine hohe Tragfähigkeit bei reiner Querbelastung. Typische Anwendungen finden sich im industriellen Maschinenbau bei Lagerungsanordnungen mit thermischer Wellendehnung. Die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert zudem den Einbau in Gehäusekonstruktionen.
Der leichte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält die Trägheitskräfte im Lager gering. Die vergrößerte radiale Lagerluft C3 dient dazu, temperaturbedingte Dehnungen auszugleichen, wenn zwischen Welle und Gehäuse Temperaturunterschiede auftreten. Sie wirkt dadurch einem Klemmen bei Erwärmung entgegen. Da das Lager offen ausgeführt ist und über keine integrierte Dichtung oder Schmiernut verfügt, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung sowie eine Schmierung über das Gehäuse.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm sowie eine Breite von 43 mm auf. Die Toleranzen entsprechen der normalen Maßgenauigkeit P0 beziehungsweise ABEC 1, während die Laufgenauigkeit in die engere Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 eingestuft ist.
Die Kennzeichnung N steht für ein einreihiges Lager, dessen Innenring zwei feste Borde besitzt, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abziehen. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich radiale Lasten auf, während axiale Verschiebungen der Welle ungehindert stattfinden können.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Diese Reserve dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle oder feste Passungsübermaße beim Aufpressen des Innenrings auszugleichen. Das Lager läuft dadurch auch bei erhöhter Betriebstemperatur frei von schädlicher innerer Vorspannung.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig und die Formstabilität der Komponenten bestimmt. Der gewählte Schmierstoff muss ebenfalls für diesen thermischen Bereich geeignet sein.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben und ohne Schmiernut im Außenring ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Maschinengehäuse. Je nach Konstruktion eignet sich eine Schmierung mit Wälzlagerfett oder zirkulierendem Schmieröl. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Rollenbahnen vor Feuchtigkeit und Verunreinigungen.
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