FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,62 € | 296,84 € |
| 5 | 31,24 € | 281,22 € |
Das Zylinderrollenlager N315 -E-M1 von FAG ist ein einreihiges Loslager mit Messingkäfig und den Maßen 75 x 160 x 37 mm für hohe Radiallasten.
Das Zylinderrollenlager N315 -E-M1 von FAG nimmt als einreihiges Wälzlager sehr hohe radiale Kräfte auf. Durch die zylindrischen Rollen entsteht ein breiter Linienkontakt zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen, wodurch das Bauteil eine ausgeprägte Steifigkeit aufweist. In der Bauform N besitzt der Innenring zwei feste Borde, während der bordlose Außenring beidseitig abziehbar ist. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm sowie einer Breite von 37 mm erfüllt dieses Industrielager gängige Einbauanforderungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Als reines Loslager gleicht die Ausführung axiale Längenänderungen der Welle infolge von Wärmedehnungen spannungsfrei aus. Der beidseitig abnehmbare Außenring erlaubt eine freie axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Dadurch bleibt die Lagerstelle selbst bei thermischen Längenänderungen frei von ungewollten Axialkräften. In Kombination mit einem separaten Festlager eignet sich diese Bauform für Lagerungen, bei denen ausschließlich Radialbelastungen wirken.
Der massive Messingkäfig verleiht dem Lager eine hohe mechanische Stabilität bei starker Beanspruchung, Vibrationen oder schnellen Drehzahlwechseln. Messing fängt mechanische Schwingungen ab und widersteht Stoßkräften. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius bei normaler Radiallagerluft ausgelegt. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Anwender die externe Abdichtung und Schmierstoffversorgung direkt auf die Einsatzumgebung ab.
Bei der Bauform N führt der Innenring die Zylinderrollen zwischen zwei festen Borden, während der Außenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abnehmen und axial verschieben. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während axiale Wellendehnungen reibungsarm im Lagerinneren ausgeglichen werden.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 37 mm. Diese genormten Dimensionen ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Industrieanlagen. Dank der standardisierten Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 fügt sich das Bauteil präzise in Gehäuse und Wellensitze ein.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Wälzkörper als auch der Messingkäfig sind für diese Betriebsbedingungen ausgelegt. Für einen störungsfreien Betrieb über dieses Temperaturspektrum hinweg ist ein entsprechend abgestimmter Schmierstoff erforderlich, der über die Gehäusekonstruktion zugeführt wird.
Die offene Bauweise ohne Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl mit Schmieröl oder Schmierfett über die umliegende Gehäusekonstruktion. Zudem vereinfacht der offene Aufbau die Inspektion und Nachschmierung im laufenden Betrieb. Um das Lager vor Partikeln oder Feuchtigkeit zu schützen, ist eine geeignete externe Gehäusedichtung vorzusehen.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das herkömmliche radiale Betriebsspiel zwischen den Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie eignet sich für Standard-Einbaubedingungen mit regulären Passungen und ausgeglichenen Temperaturgradienten zwischen Welle und Gehäuse. Das radiale Lagerspiel sorgt dafür, dass sich die Rollen auch unter Betriebslast klemmfrei drehen.
Weil sich der bordlose Außenring komplett vom Innenring und Rollensatz trennen lässt, können Sie beide Lagerringe separat voneinander montieren. Sie pressen den Innenring auf die Welle und fügen den Außenring ins Gehäuse ein. Erst beim Zusammenführen von Welle und Gehäuse wird das Zylinderrollenlager zusammengesteckt, was Montagefehler minimiert.
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