SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 14,45 € | 130,00 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ214 ECJ von SKF (70x125x24 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und führt Wellen axial in einer Richtung.
Das Zylinderrollenlager NJ214 ECJ ist ein offenes Wälzlager mit 70 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite. Mit seiner optimierten Innenkonstruktion und dem stabilen Stahlblechkäfig nimmt dieses einreihige Lager hohe radiale Lasten auf. SKF fertigt die Ausführung mit normaler Radiallagerluft. Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt und dient der stabilen Führung von Wellen unter hoher Beanspruchung.
Dieses einreihige Lager fungiert als Stützlager für schwere radiale Lasten im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau. Durch seine Bauform mit zwei festen Borden am Außenring und einem Bord am Innenring nimmt es Axialkräfte aus einer Richtung auf. In Verbindung mit einem passenden Gegenlager gleicht die Lagerung thermische Längenänderungen der Welle zwangfrei aus. Der Einsatz erfolgt vor allem dort, wo hohe Radialbelastungen mit einer einseitigen axialen Fixierung kombiniert werden.
Die NJ-Konstruktion erlaubt es, den Innenring nach einer Seite herauszuziehen. Das erleichtert die getrennte Montage von Innen- und Außenring auf Welle und Gehäuse. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Zylinderrollen gleichmäßig und eignet sich für standardmäßige Drehzahlen. Bei der Auslegung sollten Sie die Toleranzklassen berücksichtigen: Die Maßgenauigkeit entspricht P0/PN (ABEC 1), während die Laufgenauigkeit der engeren Klasse P6 (ABEC 3) genügt. Da das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Anschlusskonstruktion eine externe Schmierstoffversorgung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Breite von 24 mm auf. Der Außenring besitzt weder eine Schmiernut noch eine Schmierbohrung, sodass Schmierstoffe über die umgebende Lagerstelle zugeführt werden müssen.
Bauformen der NJ-Reihe verfügen über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch dient das Bauteil als Stützlager, das Wellen in einer axialen Richtung abstützt. Bei reinen Loslagern ohne Borde am Innenring kann sich die Welle hingegen in beide Richtungen axial verschieben.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die Zylinderrollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das verringert innere Reibung und Wärmeentwicklung. Stahlblechkäfige bieten eine solide Festigkeit für Industrieanwendungen und eignen sich für den spezifizierten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Für die Auslegung gelten getrennte Genauigkeitsstufen: Die Maßgenauigkeit liegt in der Standardtoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Für die Laufgenauigkeit greift die präzisere Klasse P6 beziehungsweise ABEC 3. Diese Kombination unterstützt einen ruhigen Lauf, während die Anschlussmaße den gängigen Passungen für Wellen und Gehäusebohrungen folgen.
Als offenes Zylinderrollenlager ist diese Ausführung für Einbauräume konzipiert, die über externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthe verfügen. Der Verzicht auf integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine flexible Schmierung mit Fett oder Öl über die umliegende Baugruppe sowie eine direkte Kühlung durch das Schmiermittel im Betrieb.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorhandene Radialspiel zwischen Rollen und Laufbahnen vor dem Einbau. Beim Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch das Übermaß des Sitzes. Die Standardklasse eignet sich für Betriebszustände ohne extreme thermische Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring.
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