SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 24,79 € | 223,08 € |
Einreihiges Zylinderrollenlager NU313 ECM von SKF mit Messingkäfig und herausnehmbarem Innenring (65x140x33 mm) für rein radiale Belastungen als Loslager.
Das Zylinderrollenlager NU313 ECM von SKF nimmt als einreihiges Radial-Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Durch die Hauptabmessungen mit 65 mm Bohrungsdurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite eignet sich die Konstruktion für anspruchsvolle Maschinenwellen. Die Ausführung verfügt über einen Messingkäfig sowie normale Radiallagerluft. Als offenes Lager konzipiert, lässt sich das Bauteil gezielt über das umgebende Gehäuse mit Schmierstoff versorgen.
Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Konstruktionen nutzen diese Eigenschaft gezielt für die Loslagerseite einer Welle. Längenänderungen infolge thermischer Ausdehnung gleicht das Lager im Betrieb axial zwischen den Rollen und der Laufbahn aus. Reine Radiallasten leiten die Zylinderrollen ab, während axiale Führungskräfte über separate Festlager abzufangen sind.
Der massive Messingkäfig führt die Rollen und hält mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad stand. Bei der Maßgenauigkeit entspricht das Wälzlager der Standardklasse P0 beziehungsweise ABEC 1, während die Laufgenauigkeit mit P6 beziehungsweise ABEC 3 erhöht ist. Dieser reduzierte Radialschlag begünstigt einen ruhigen Lauf. Der Außenring kommt ohne Nut sowie ohne Schmierbohrung aus.
Kennzeichnend für diese Bauart sind zwei feste Borde am Außenring und der bordlose Innenring. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Welle und Gehäuse erleichtert. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während es axiale Wellendehnungen zwangfrei ausgleicht.
Das einreihige Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 33 mm auf. Diese festen Abmessungen bestimmen den erforderlichen Sitz auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich dieser Anschlussmaße mit der jeweiligen Maschinenkonstruktion.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Lagerringe als auch der Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen thermische Spezifikation die gewählte Betriebstemperatur der jeweiligen Lagerstelle im Gehäuse vollständig abdeckt.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P6 (entsprechend ABEC 3) betrifft die Rundlaufgenauigkeit der Lagerringe. Sie reduziert zulässige Form- und Lauftoleranzen gegenüber der normalen Maßtoleranz P0 (ABEC 1). Ein geringerer radialer Schlag führt zu gleichmäßigeren Kontaktverhältnissen der Zylinderrollen und unterstützt einen vibrationsarmen Lauf der Welle.
Ein Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit und widersteht starken Beschleunigungen oder Schwingungen im Betrieb. Zudem bleibt der Werkstoff über den gesamten Temperaturbereich bis +150 Grad formstabil. Die Führung der Zylinderrollen verringert den Verschleiß zwischen Wälzkörpern und Käfigtaschen bei anspruchsvollen Einsatzbedingungen.
Da die Ausführung als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen konstruiert ist, gelangt das Schmiermittel über die Gehäusekonstruktion direkt an die Laufbahnen. Der Außenring besitzt weder Schmiernut noch Bohrung, sodass Schmieröl oder Schmierfett seitlich zugeführt werden muss. Eine externe Gehäusedichtung verhindert parallel das Eindringen von Schmutzpartikeln.
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